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Sieben Tote

Autobombe in Bagdad vor Schiiten-Fest

Die Bombe wurde in einem abgestellten Auto gezündet. Sieben Menschen wurden getötet, 30 weitere verletzt.

Trotz verschärfter Sicherheitsmaßnahmen haben Attentäter in Bagdad erneut eine Autobombe gezündet und dabei sieben Menschen getötet. Die Detonation des Sprengsatzes in einem Geschäftsviertel im Norden der irakischen Hauptstadt verletzte nach Polizeiangaben 30 weitere Menschen. Die in einem geparkten Auto versteckte Bombe wurde 500 Meter vom Schrein eines schiitischen Geistlichen, Imam Mussa Kadhim, gezündet.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen
Die ohnehin seit Monaten erhöhten Sicherheitsvorkehrungen sind vor dem kommende Woche beginnenden Pilgerfest der Schiiten in der südirakischen Stadt Kerbela auch in der Hauptstadt verstärkt worden. Schiitische Pilger reisen zu Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstages des "Verborgenen Imams" nach Kerbala. Der "Mahdi", der zwölfte Imam der Schiiten, ist ein im 9. Jahrhundert mysteriös verschwundener Anführer, der nach schiitischer Überlieferung eines Tages zurückkehren und Frieden bringen wird.

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