China verhaftet tibetische Mönche

Bombenanschlag

China verhaftet tibetische Mönche

Die chinesische Polizei hat amtlichen Angaben zufolge neun buddhistische Mönche verhaftet und wirft ihnen ein Bombenattentat auf ein Regierungsgebäude in Tibet vor.

Die tibetischen Mönche hätten den Anschlag gestanden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.

Der Bombenanschlag fand demzufolge bereits am 23. März in Tibet statt. Ob dabei Menschen oder das Gebäude zu Schaden kamen, ließ die Agentur offen. Es hieß lediglich, die Verdächtigen hätten eine selbst gebastelte Bombe in das Gebäude geschafft, sie zur Explosion gebracht und dann die Flucht ergriffen.

China hat tibetischen Gruppen nach den Protesten im vergangenen Monat wiederholt vorgeworfen, Selbstmordattentate zu planen. Dies war jedoch der erste Bericht über einen Bombenanschlag während der Unruhen.

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