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Weltpolitik

Franzose gesteht Drohbriefe an Sarkozy

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Der Mann hatte Briefe mit Patronen an Sarkozy und seine Verbündeten geschickt.

Ein 51-jähriger Franzose hat nach seiner Festnahme am Sonntagabend gestanden, Verfasser der Drohbriefe mit Pistolenkugeln an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und andere Politiker des Landes zu sein. Nach ersten Erkenntnissen handle es sich um einen Einzeltäter, verlautete am Montag aus Ermittlerkreisen.

Der Mann war in seiner Wohnung in dem kleinen Dorf Herepian im Süden Frankreichs festgenommen worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen war zuvor bei einem DNA-Abgleich festgestellt worden, dass der genetische Fingerabdruck des Mannes mit Spuren übereinstimmte, die an einigen Briefen gefunden worden waren. Der arbeitslose Behinderte sei Mitglied in einem Schützenverein.

Seit Ende 2008 waren dutzende Drohbriefe an Sarkozy sowie einige Minister und politische Verbündeten des Präsidenten geschickt worden. Zuletzt wurde im August in der südfranzösischen Stadt Montpellier ein Brief an Sarkozy entdeckt, dem eine Patrone beigelegt war. Sämtliche Schreiben waren in Südfrankreich abgeschickt worden und von der unbekannten Gruppe "Die Kämpfer der Zelle 34" unterzeichnet. Die Ermittler vermuteten Linksextremisten hinter den Drohbriefen.

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