Vor Anklagejury

Trumps Ex-Vize Pence will zu Kapitol-Sturm aussagen

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Pence muss Fragen zu Gesprächen mit Trump beantworten.

Der ehemalige US-Vizepräsident Mike Pence gibt einem Sprecher zufolge seinen Widerstand gegen eine Aussage vor einer Anklagejury (grand jury) zum Sturm auf das Kapitol am 6. Jänner 2021 auf. Pence werde nicht Berufung gegen ein entsprechendes Urteil eines Bundesrichters von Ende März einlegen, hieß es am Mittwoch. Demnach muss Pence Fragen zu Gesprächen mit dem damaligen Präsidenten Donald Trump in der Zeit vor dem Sturm beantworten.

Fragen zu den Ereignissen am 6. Jänner selbst dürfe er jedoch verweigern. Pence hatte ursprünglich argumentiert, er könne alle Aussagen verweigern. Die Anklagejury befasst sich mit den Vorgängen rund um die Erstürmung des Sitzes der US-Legislative durch Trump-Anhänger. Der Ex-Präsident hatte Pence in den Wochen zuvor mehrfach angegriffen wegen dessen Weigerung, gegen eine Bestätigung des Wahlsieges des Demokraten und heutigen Amtsinhabers Joe Biden durch den Kongress vorzugehen. Als Vizepräsident war Pence auch Präsident des Senats.

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