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Vier militante Palästinenser getötet

Israel hat vier militante Palästinenser getötet. Unter ihnen befindet sich ein hochrangiger Vertreter des islamischen Jihad.

Israelische Sicherheitskräfte haben bei einem Einsatz im Westjordanland am Mittwoch laut palästinensischen Angaben vier Mitglieder der militanten Al-Aksa-Brigaden getötet. Sie hätten den Wagen, in dem die Männer unterwegs waren, in Bethlehem gestoppt und das Feuer eröffnet, erklärten Rettungskräfte. Auf Bildern der Fernsehnachrichtenagentur APTN ist zu sehen, wie die Leichen der Männer in einen Rettungswagen getragen werden. Eine Sprecherin des israelischen Militärs erklärte, die Armee prüfe den Bericht.

Hamas sprach sich für Waffenstillstand aus
Vor dem Zwischenfall hatte sich der Chef der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, für eine Waffenruhe mit Israel ausgesprochen und Bedingungen für ein solches Abkommen genannt. Die Al-Aksa-Brigaden setzen sich aus extremistischen Elementen der Fatah von Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas zusammen.

Hochrangiger Vertreter des islamischen Jihad unter den Toten
Unter den Toten befand sich laut palästinensischen Sicherheitskreisen ein hochrangiger Vertreter des bewaffneten Arms der radikalen Palästinenserorganisation Islamischer Jihad, Mohammed Shahada, sowie ein Mitglied aus der Führung der Al-Aksa-Brigaden, Ahmad al-Babul. Die beiden anderen Getöteten seien militante Mitglieder des Islamischen Jihad, hieß es. Das israelische Nachrichtenportal ynetnews.com berichtete unter Berufung auf offizielle palästinensische Quellen, Shahada gelte als Drahtzieher des Anschlags auf eine jüdische Religionsschule in Jerusalem in der vergangenen Woche. Bei dem Attentat waren acht Menschen erschossen worden.

Die israelischen Streitkräfte äußerten sich zunächst nicht zu der angeblichen Tötung der vier Militanten. Der israelische Rundfunk berichtete, in dem Auto seien Waffen und Sprengstoff transportiert worden. Die Männer hätten das Feuer auf israelische Spezialkräfte eröffnet.

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