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In Moschee

Zehn Tote bei Selbstmordanschlag in Peshawar

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Der Selbstmordattentäter brachte sich und neun andere um, 20 Menschen wurden verletzt. Nun wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

In einer Moschee der pakistanischen Stadt Peshawar hat sich am Donnerstag ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und neun Menschen mit in den Tod gerissen. 20 weitere wurden verletzt, wie die Behörden erklärten. Ein Augenzeuge sagte, ein etwa 18 Jahre alter Mann habe in der Moschee zuerst um sich geschossen und dann einen Sprengsatz gezündet.

Polizist unter den Todesopfern
Polizeichef Tanvir Sipra erklärte, unter den Todesopfern sei ein Polizist, der versucht habe, den Attentäter zu stoppen. Hunderte Schiiten versammelten sich nach dem Anschlag vor dem Krankenhaus, in dem die Verletzten behandelt wurden. Peshawar ist die Hauptstadt der umkämpften Nordwestprovinz an der afghanischen Grenze.

Sicherheitsvorkehrungen vor den schiitischen Festtagen verstärkt
In Erwartung des schiitischen Ashura-Festes in wenigen Tagen wurden in Peshawar und anderen pakistanischen Städten die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. In den vergangenen Jahren war es während des Festes, mit dem die Schiiten den Märtyrertod des Enkels des Propheten Mohammed, Hussein, betrauern, immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit sunnitischen Gläubigen gekommen. In Peshawar leben überwiegend Sunniten.

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