Bangui Blauhelme

Zentralafrikanische Republik

Zehn Tote bei Zusammenstößen in Bangui

Derzeit rund 13.000 Blauhelme in der Zentralafrikanischen Republik stationiert.

Bei Gewaltausbrüchen zwischen Soldaten und mutmaßlichen muslimischen Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Ein hochrangiger Militärangehöriger wurde am Dienstag in einem muslimischen Viertel der Hauptstadt Bangui in seinem Auto angeschossen, wie ein Krankenhausmitarbeiter mitteilte. Der Mann erlag später seinen Verletzungen.

Nach dem Angriff kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen neun weitere Menschen getötet wurden, darunter auch zwei Kinder.

Präsidenten gestürzt

Muslimische Rebellen hatten im Frühjahr 2013 den christlichen Präsidenten Francois Bozize gestürzt. Daraufhin bekämpften sich Milizen der muslimischen Minderheit und der christlichen Bevölkerungsmehrheit. In dem Konflikt starben Tausende Menschen. Seit den Präsidentenwahlen im Februar, die Faustin Touadera gewann, hat sich die Lage einigermaßen stabilisiert. Derzeit sind rund 13.000 Blauhelmsoldaten und -polizisten in der Zentralafrikanischen Republik stationiert.

 



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