Zersägt und zusammengebaut: Deutscher Holzpenis nicht kleinzukriegen

Zersägt und zusammengebaut

Deutscher Holzpenis nicht kleinzukriegen

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Umgefallen, aufgerichtet, verschwunden, dann ersetzt, jetzt zersägt und wieder zusammengesetzt: Das Hin und Her um den Holzpenis im Allgäu nimmt kein Ende.

Offenbar am Wochenende wurde das inzwischen international bekannte, auf dem Kartendienst Google Maps als solches ausgewiesene "Kulturdenkmal" von Unbekannten zerkleinert, bis Montag bauten Unbekannte die Skulptur wieder aus den Einzelteilen zusammen, wie die "Allgäuer Zeitung" berichtete.

Ermittlungen wegen Sachbeschädigung

Der erste Version der Phallus-Skulptur stand seit Jahren auf dem 1.738 Meter hohen Grünten in den Allgäuer Alpen, hatte zuletzt aber international Aufmerksamkeit erregt, als er innerhalb weniger Wochen erst umfiel, dann wieder aufgerichtet wurde und schließlich unter mysteriösen Umständen verschwand. In dem Fall ermittelt auch die Polizei wegen Sachbeschädigung - bisher ohne Erfolg. "Wir haben den zweiten Vorfall jetzt im Rahmen einer Nachermittlung an die Staatsanwaltschaft übersandt", sagte ein Sprecher am Montag. Es habe sich aber noch kein Besitzer gemeldet: "Daher ist unklar, ob überhaupt eine Straftat vorliegt."

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Alpengenossenschaft tobt: "Keiner will diesen Rummel"

Genug von dem Hin und Her hat man nun bei der Alpgenossenschaft Grünten. "Keiner von uns will diesen Rummel", sagte ein Mitglied der "Allgäuer Zeitung" am Montag. "Wir wollen nicht, dass auf unserem Grund wieder so ein Teil aufgestellt wird."
 

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