''Zombie-Angelina-Jolie'' muss für 10 Jahre im Iran ins Gefängnis | Wegen ihrer Bilder!

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''Zombie-Angelina-Jolie'' im Iran zu zehn Jahren Haft verurteilt

Ihre skurrilen Fotos verschafften ihr fast eine halbe Million Follower auf Instagram, aber jetzt brachten die Bilder ins Gefängnis! Aktivisten kämpfen nun gegen das harte Urteil und für die Freilassung der erst 19-Jährigen.

Die Influencerin Sahar Tabar - den meisten als "Zombie-Angelina-Jolie" bekannt - wurde zu 10 Jahren Haft in einem iranischen Gefängnis verurteilt. Das bestätigte ihr Anwalt gegenüber der britischen "Daily Mail". Instagram ist als einzige Social-Media-App im Iran verfügbar. Sowohl Twitter als auch Facebook sind verboten. Wegen ihrer Aktivitäten auf der Plattform und ihrer skurrilen Fotos geriet die 19-Jährige, die bürgerlich eigentlich Fatemeh Khishvand heißt, ins Visier der iranischen Justiz und wurde schließlich festgenommen.

Nächster Schlag nach Corona-Erkrankung

Laut dem "Guardian" wurde die "Zombie-Angelina-Jolie" unter anderem wegen Respektlosigkeit gegenüber der islamischen Republik verurteilt. Als sie im Oktober 2019 festgenommen wurde, wurden ihr auch noch Blasphemie und der Aufruf zur Gewalt vorgeworfen. Von diesen Anklagepunkten wurde sie allerdings freigesprochen. Doch diese Verurteilung ist nun der nächste schwere Schlag für die junge Frau, die ohnehin jahrelang gegen psychische Probleme kämpfen musste. Erst im April erkrankte sie im Gefängnis an dem neuartigen Coronavirus. Ein damaliger Antrag auf Freilassung ihrer Antrag wurde abgeschmettert.

 

 

Aktivistin bittet echte Angelina Jolie um Hilfe

Die iranische Journalistin und Aktivistin Masih Alinejad zeigt sich von dem heftigen Urteil ebenfalls geschockt. "Ein Witz brachte sie ins Gefängnis", twitterte sie. "Ihre Mutter weint jeden Tag und kämpft, damit ihre unschuldige Tochter endlich frei kommt", so Alinejad. Die Aktivistin wandte sich sogar schon an die echte Angelina Jolie. "Die islamische Republik hat eine Geschichte von Gräueltaten gegenüber Frauen. Wir müssen gemeinsam gegen diese Gender-Apartheid stehen", fordert Alinejad.

 



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