Das kann der neue Facebook-Messenger

Zahlreiche Funktionen

Das kann der neue Facebook-Messenger

Facebook baut seine Chat-Anwendung Messenger im großen Stil aus. Gründer und Chef Mark Zuckerberg sowie einige Manager des Online-Netzwerks stellten auf der Entwicklerkonferenz F8 in San Francisco gleich mehr als 25 neue Funktionen vor (wir berichteten). Wir haben nun die wichtigsten Neuerungen noch einmal zusammengefasst.

facebook_messenger_shopping.jpg © Facebook
Infos zu Online-Einkäufen direkt über den Facebook-Messenger.

Highlights
Messenger-Nutzer können nun unter anderem auch animierte Bilder sowie Ton- und Videoaufnahmen mit anderen teilen. Das funktioniert deshalb, weil Facebook den Messenger mit externen Apps verknüpft hat. Vizepräsident David Marcus führte zudem vor, wie der Messenger in den Onlinehandel integriert werden soll. In Zukunft können Nutzer über das Programm Bestellungen bestätigen und sich über den weiteren Verlauf, etwa das Lieferdatum, informieren lassen. Genauso können Kunden auf diesem Weg Reklamationen loswerden. Das Ganze funktioniert auch umgekehrt: So können künftig auch Unternehmen über den Messenger mit ihren Kunden kommunizieren. Der im Messenger integrierte Bezahldienst, mit denen Nutzer ihren Freunden Geld überweisen können, wurde ja bereits in der Vorwoche präsentiert.

facebook_messenger_zuck_af1.jpg © AFP
Zuckerberg stellte auch Messenger Platform für externe Entwickler vor. (c) AFP

Für externe Entwickler geöffnet
Doch diese Neuerungen sind erst der Anfang. Zuckerbergs Netzwerk hat die Chat-App nämlich auch für Software-Entwickler außerhalb von Facebook geöffnet. Diese können sich ab sofort weitere Funktionen für den Messenger einfallen lassen. Auf der Konferenz stellte das Unternehmen dazu die passende Plattform vor. Da dürfen die User also schon einmal gespannt sein, was da noch alles kommen wird. Die möglichen Anwendungsfelder scheinen nahezu grenzenlos zu sein. Die Firma Chamberlain zeigte u.a. wie man über die Facebook-App das Garagentor öffnen kann:

facebook_messenger_garage.jpg © Facebook
Garagenöffnen mit dem Smartphone statt der Fernbedienung.

600 Millionen Nutzer
Der Messenger hat mehr als 600 Millionen Nutzer weltweit, laut Facebook-Grüner Mark Zuckerberg kamen allein seit November 100 Millionen neue hinzu. Bei dem sozialen Netzwerk selbst sind rund 1,4 Milliarden Menschen registriert.

Logische Reaktion
Mit dem Ausbau des Messengers reagiert Facebook auch auf wachsende Konkurrenz anderer Chat-Programme. Vor allem bei jungen Leuten beliebt ist etwa Snapchat. Mit der Smartphone-Anwendung können Fotos und Videos verschickt werden, die sich kurz nach dem Öffnen automatisch löschen.

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