Facebook gegen

Kontakte im Angebot

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Facebook gegen "Kontakt-Verkäufer"

Eine australische Firma bietet tausend Facebook-Kontakte für umgerechnet 100 Euro an. Facebook hat sich nun gegen dieses Angebot zur Wehr gesetzt.

Käufer werden von der Plattform verbannt
Laut einer Stellungnahem des Online-Netzwerks vom Freitag verletzt dies die Facebook-Grundsätze und deshalb wird das Unternehmen auch gegen die Mitglieder vorgehen. Konkret bietet die australische Werbefirma uSocial.net für 177 australische Dollar (etwas mehr als 100 Euro) tausend Kontakte zum Kauf an. Für 1.167 Dollar können sich Facebook-Mitglieder sogar 5000 "Freunde" kaufen - das ist die von Facebook erlaubte maximale Zahl von Kontakten. Facebook drohte nun mit der Sperrung der Accounts von Mitgliedern, die für die Aufstockung ihrer Freundeslisten bezahlen.

Werbefirma hatte schon ein ähnliches Angebot
USocial.net sorgte bereits in der Vergangenheit für Aufregung, als es Mitgliedern des Onlinedienstes Twitter ähnliche Angebote machte. Das Unternehmen verteidigt seine Vermittlung von "Freunden" für die sozialen Netzwerke damit, dass Facebook ein "effektives Marketinginstrument" sei. Nutzer könnten einen großen Kontaktkreis aufbauen und Werbung machen, "wofür sie wollen". Nur sei es schwierig, so viele Unterstützer zu bekommen, erklärte uSocial.net. "Und da kommen wir ins Spiel."

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