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iPhone 7 dürfte viele Fans enttäuschen

Revolution erst 2017

iPhone 7 dürfte viele Fans enttäuschen

Schlechte Nachrichten für Apple-Fans, die sich auf das neue Smartphone des US-Konzerns freuen: Die Hinweise darauf, dass die alle zwei Jahre übliche große Erneuerung des iPhone diesmal ausbleibt, verdichten sich. Beim nächsten Modell im Herbst solle es nur geringfügige Änderungen im Vergleich zu den aktuellen geben, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag. Das hatten zuvor bereits einige Analysten, Zulieferer und Leaks vorhergesagt. Es dürfte sich nur in Details vom iPhone 6s (Plus) unterscheiden. Größte optische Änderung dürfte die Dual-Kamera beim iPhone 7 Plus (bzw. Pro) werden.

Kein klassischer Kopfhöreranschluss
Zugleich bekräftigte die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen auch die Spekulation, dass Apple auf den klassischen Klinkenstecker für Ohrhörer verzichten wolle. Sie könnten dann über den Digital-Anschluss oder per Bluetooth-Funk angeschlossen werden. Das Gerücht sorgte bereits für den Vorwurf, es sei nicht verbraucherfreundlich, wenn Nutzer ihre Kopfhörer nicht mehr mit den neuen Modellen einsetzen könnten. Apple-Fans haben sogar schon eine Petition gegen diese Änderung gestartet. Im Gegensatz dazu dürften das dünnere Design und die kolportierte Wasserfestigkeit bei den Interessenten gut ankommen.

2017 soll dann alles neu werden
Im kommenden Jahr stehe beim iPhone dann eine Generalüberholung an, schrieb die Zeitung weiter. Unter anderem könne Apple dabei auf den typischen Home-Button verzichten und den Fingerabdruck-Sensor direkt ins Display-Glas integrieren. Der Bildschirm könne die gesamte Fläche ohne die bisherige Umrahmung ausfüllen. Die neuen Technologien bräuchten mehr Zeit, hieß es. Zudem wurde zuletzt darüber spekuliert, dass dann auch die Rückseite wieder aus Glas gefertigt werden könnte. Das kam schon beim iPhone 4 äußerst gut an. Darüber hinaus wird dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch die OLED-Technologie bei den Displays Einzug halten. So könnte es 2017 ein iPhone 8 geben. Apple könnte hier also auf ein Zwischenmodell (7s) verzichten. Das würde auch so ganz gut passen. Denn im kommenden Jahr feiert das iPhone seinen 10. Geburtstag. Das Jubiläums-Smartphone könnte also wirklich ein Kracher werden.

Rhythmus verändert
Bei Apple hatte sich als Rhythmus etabliert, alle zwei Jahre Technik und Design des iPhone stark zu erneuern - und in den Jahren dazwischen das Innenleben der Geräte bei gleichbleibendem Design zu verbessern. Die aktuelle Form wurde mit dem iPhone 6 im Herbst 2014 eingeführt, seit vergangenem Jahr gibt es das modifizierte iPhone 6s.

Für Apple könnte das aber zum Problem werden. Denn das iPhone 6s verkauft sich schlechter, als erwartet. Wenn nun das iPhone 7 keine großen Neuerungen bringt, könnten viele Interessenten noch ein Jahr warten, um sich dann das wirklich neue iPhone 8 zu kaufen.

 

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