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So gut ist das „Alaba-Smartphone“

Gigaset-Handys

So gut ist das „Alaba-Smartphone“

Wie an dieser Stelle angekündigt, präsentiert der deutsche Heimtelefonspezialist Gigaset auf der IFA in Berlin (Publikumstage 4. bis 9. September) seine ersten eigenen Smartphones. Diese Meldung sorgte im Vorfeld vor allem deshalb für Aufsehen, weil Gigaset in dieser Saison den FC Bayern München sponsert. Aus diesem Grund hat Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge seinen Spielern – darunter befindet sich auch unser ÖFB-Aushängeschild Davit Alaba  - ein iPhone-Verbot auferlegt. Die Bayern-Stars dürfen sich künftig in der Öffentlichkeit nur noch mit Gigaset-Smartphones zeigen. Doch das muss gar kein Nachteil sein. Denn das Top-Modell der drei präsentierten Geräte (ME Pure, ME und ME Pro) kann sich wirklich sehen lassen.

Gigaset_ME_Pro.jpg © Gigaset
Flaggschiff Gigaset ME Pro

ME Pro
Fangen wir gleich mit dem Gigaset-Flaggschiff an. Beim ME Pro setzt der Hersteller wie Apple beim iPhone 6 Plus auf ein 5,5-Zoll großes FullHD-Display (1920×1080 Px). Als Prozessor ist Qualcomms aktuelles Top-Modell, der 8-Kern-Chip Snapdragon 810, verbaut, der auf einen ordentlichen Arbeitsspeicher von 3 GB zugreifen kann. Der interne Speicher beträgt 32 GB. Features wie DUAL-SIM, LTE (Cat.6, max. 300 MBit/s), WLAN (ac), Bluetooth 4.1, Infrarot und A-GPS sind ebenfalls mit an Bord. Der 4000 mAh soll für eine lange Laufzeit sorgen. Vorne ist eine 8 MP-Selfie-Kamera mit 120 Grad-Weitwinkelobjektiv installiert. Jene auf der Rückseite erlaubt Fotos mit einer Auflösung von 20 MP und verfügt über einen eigens entwickelten Autofokus von bis zu 0,16 Sekunden. Ein zweifarbiger Blitz und ein 5-cm-Makrofokus für Detailaufnahmen rundet die umfangreiche Foto-Ausstattung ab. Aufgrund der Größe und des Edelstahlrahmens zählt das ME Pro mit 195 Gramm aber nicht gerade zu den Leichtgewichten.

Gigaset_ME.jpg © Gigaset
Gigaset ME mit 5-Zoll-FullHD-Display

ME
Das Gigaset ME teilt sich den Großteil der Technik mit dem Flaggschiff, fällt mit seinem 5-Zoll-FullHD-Display aber eine Nummer kleiner aus. Zu den weiteren Unterschieden zählen die 16 MP-Hauptkamera (statt 20 MP) sowie der 3.220 mAh-Akku. Außerdem bringt das Gerät „nur“ 160 Gramm auf die Waage.

Gigaset_ME_Pure.jpg © Gigaset Umfangreich ausgestattetes Einstiegsmodell ME Pure.

ME Pure
Beim ME Pure handelt es sich um das Einstiegsgerät von Gigaset. Von einem schlecht ausgestatteten Billigheimer ist es aber weit entfernt. So kommt auch hier ein 5-Zoll großes FullHD-Display zum Einsatz. Für die Performance sorgt der etwas schwächere Achtkern-Prozessor Snapdragon 615, dem 2 GB RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher beträgt 16 GB. LTE (CAT.6, max. 150 MBit/s), WLAN, GPS und Bluetooth sind ebenfalls mit an Bord. Wie beim normalen ME ist auch hier ein 3.220 mAh Akku installiert. Und auch die Kameraausstattung kann sich durchaus sehen lassen. Vorne sitzt auch hier die 8 MP-Selfie-Kamera (mit Fixed-Focus) im Gehäuse. Auf der Rückseite gibt es eine 13 MP-Kamera mit F2.0 Blende und einfachem Blitz. Da hier ein Aluminium- statt Edelstahlrahmen zum Einsatz kommt, wiegt das Gerät nur 140 Gramm.

>>>Nachlesen: Alaba-Smartphone wird iPhone-Killer

Verfügbarkeit und Preise
Alle Gigaset ME-Modelle sind ab Herbst 2015 in Europa im Handel verfügbar und setzen beim Start auf Android 5.1.1 „Lollipop“. Der Preis für das Einsteigermodell ME Pure liegt bei 349 Euro, das Standardmodell ME kostet 469 Euro und für das Flaggschiff ME Pro werden 549 Euro fällig.

Gigaset_ME_Range.jpg © Gigaset
Die drei neuen Gigaset-Smartphones im Überblick.

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