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AirPods-Gegner aus Österreich im Test

Was können die "eardots"?

AirPods-Gegner aus Österreich im Test

Wie berichtet, sind vor exakt einer Woche die ersten AirPods-Gegner aus Österreich an den Start gegangen. Entwickelt wurden die "eardots" vom heimischen Start-up OnPro. Wir haben die kabellosen Bluetooth-Kopfhörer in den letzten sechs Tagen ausgiebig getestet. Wie sie sich dabei geschlagen haben, lesen Sie in den folgenden Absätzen.

Guter Qualitätseindruck

Dass die eardots bei uns einen guten ersten Eindruck hinterlassen haben, haben wir bereits erwähnt. Und dieser Eindruck hat sich auch während des Testzeitraums bestätigt. Die jeweils nur vier Gramm schweren In-Ear-Geräte sind sauber verarbeitet und hinterlassen einen wertigen Eindruck. Auch zwei Stürze auf den Boden aus rund 1,7 Metern Höhe haben sie problemlos weggesteckt. Insgesamt sitzen die eardots auch komfortabel und sicher im Ohr. Lediglich bei Jogging-Ausflügen wurden sie locker und mussten für einen festen Sitz immer wieder nachjustiert werden. Doch für Nutzer, die häufig laufen gehen, empfehlen sich ohnehin spezielle Sportkopfhörer.

Diashow earpods: Kabellose Kopfhörer im Test

eardots im Test

Die eardots sind mit jeweils 4 Gramm gerade einmal so schwer wie ein 10 Cent Stück. Verarbeitung und Materialqualität stimmen.

eardots im Test

An die Bedienung via Fingertip – jeder Ohrhörer ist mit einer Taste ausgestattet - gewöhnt man sich recht schnell. Die Kopplung mit Smartphone, Tablet und Co. funktioniert über Bluetooth.

eardots im Test

Im Test haben die völlig kabellosen Kopfhörer rund acht Stunden durchgehalten. Dank der praktischen Charging-Box kann man die Kopfhörer auch unterwegs aufladen.

eardots im Test

Die im Zündholzschachtelstil aufschiebbare Box verfügt über einen integrierten Akku, der die eardots bis zu vier Mal vollständig aufladen kann. Die Ladestation kann über den USB-Anschluss aufgeladen werden.

eardots im Test

Aufgrund ihrer kompakten Abmessung findet die praktische Ladestation sogar in der Hosentasche Platz. In einem Rucksack oder einer Handtasche ist sie jedoch besser aufgehoben.

eardots im Test

Fazit: Wer auf der Suche nach kabellosen In-Ear-Kopfhörern ist, macht mit dem Kauf der 139 Euro teuren eardots nichts falsch. Denn kaufentscheidende Eigenschaften wie Qualität, Handhabung, Laufzeit, Sound und Design passen.

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Im Einsatz

Um die eardots nutzen zu können, müssen sie via Bluetooth (4.2) mit anderen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Smart-TVs gekoppelt werden. Im Test haben wir sie in Verbindung mit einem Smartphone und einem Smart-TV verwendet. Die Kopplung funktionierte in beiden Fällen problemlos. Um sie zu aktivieren, muss man nur die integrierte Taste einige Sekunden gedrückt halten. Sobald die blaue LED-Leuchte zu blinken beginnt, können die Kopfhörer von anderen Bluetooth-Geräten gefunden werden. Von der Soundqualität waren wir äußerst positiv überrascht. Für In-Ear-Kopfhörer, die noch dazu via Bluetooth arbeiten, kann sich der Klang wirklich mehr als hören lassen. Mit teuren Highend-Schalenkopfhörern können sie zwar nicht ganz mithalten, für den Alltagsgebrauch reichen sie aber locker aus. Ein Rauschen gibt es so gut wie gar nicht und wenn man es mit der Basswiedergabe nicht übertreibt, wird das Musik hören zu einem echten Genuss. Beim Zocken mit der PS4 ist die Soundqualität mit den eardots ohnehin um einiges besser als jene vom Fernseher. Und dass die eardots auch als Freisprechanlage verwendet werden können, ist noch ein nettes Zusatzgoodie. Die Bluetooth-Verbindung bleibt rund zehn Meter aufrecht. An die Bedienung via Fingertip – jeder Ohrhörer ist mit einer Taste ausgestattet - gewöhnt man sich recht schnell. Allzu viele Befehlseingaben stehen zwar nicht zur Verfügung, dennoch ist es praktisch, wenn man nicht immer das Smartphone aus der Hosentasche nehmen muss, um beispielsweise zum nächsten Song zu wechseln.

Laufzeit und Charging-Box

OnPro verspricht eine Laufzeit von 10 Stunden. Unsere schwarzen Test-eardots haben rund acht Stunden durchgehalten. Dank der praktischen, im Lieferumfang enthaltenen Charging-Box kann man die Kopfhörer auch unterwegs aufladen. Die im Zündholzschachtelstil aufschiebbare Box verfügt nämlich über einen integrierten Akku, der die eardots bis zu vier Mal vollständig aufladen kann. Die Ladestation kann über den USB-Anschluss aufgeladen werden. Da es für jeden Kopfhörer eine exakt passende Aussparung gibt, braucht man auch keine Angst davor zu haben, dass man sie verkehrt rum in die Box befördert. Das ist schlichtweg unmöglich. Aufgrund ihrer kompakten Abmessung findet die praktische Ladestation sogar in der Hosentasche Platz. In einem Rucksack oder einer Handtasche ist sie jedoch besser aufgehoben.

>>>Nachlesen: Erste AirPod-Gegner aus Österreich

Fazit

OnPro bietet die eardots in den Farben Weiß und Schwarz zum Preis von 139 Euro an. Damit sind sie zwar keine Schnäppchen, aber immerhin exakt 40 Euro günstiger als Apples Airpods, deren Design zudem ziemlich umstritten ist (Stichwort: "Zahnbürstenaufsatz"). Das Preis/Leistungsverhältnis passt auf alle Fälle. Wer also auf der Suche nach völlig kabellosen In-Ear-Kopfhörern ist, macht mit dem Kauf der eardots nichts falsch. Denn kaufentscheidende Eigenschaften wie Qualität, Handhabung, Laufzeit, Sound und Design passen. Hierzulande kommt noch der Österreichbezug als Pluspunkt hinzu. Ein bisschen patriotisch darf man schließlich sein. Erhältlich sind sie ausschließlich im eigens eingerichteten Online-Shop (www.eardot.shop/)

>>>Nachlesen: Experten: 180 Euro teure AirPods sind Müll

>>>Nachlesen: Top-Smartphones, Home Mini, VR-Brille & geniale Kopfhörer

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