Purismus und Dekonstruktion Purismus und Dekonstruktion

Kimono statt Korsett

© Wireimage.com/Getty

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Purismus und Dekonstruktion

Gewollte Asymmetrie, verschobene Proportionen, offene Nähte und karger Purismus waren die Mode-Aufreger aus Japan die die westliche Mode in den 80ern auf den Kopf stellten. „Comme des Garçons“ und Yohji Yamamoto brachten damals frischen Wind in die westliche Modehemisphäre. Ganz neu war die Verbindung von westlicher und asiatischer Mode aber nicht.

Kimono statt Korsett
Schon in den 20er Jahren haben die Designer den Kimono entdeckt und zwar knapp nachdem die Frauen der damaligen Zeit sich vom Korsett befreit hatten. Kimonos dienten beispielsweise Couturiers wie Jeanne Lanvin als Inspiration.

Die neue Einfachheit
Die japanischen Designer kamen immer mehr von ihrem Traditionbezug ab und erfanden eine sehr moderne, neue Einfachheit in der Mode, die sich über die Jahre zum Klassiker entwickelte. Diese Anti-Mode wurde vom Fachpublikum vorerst nicht angenommen.

Mode für die Künstler-Szene
Erst als die Intellektuelle Künstlerszene diese Art der Kleidung zum Kult erklärte, verstummten die Kritiker. Bis heute sind die Kundinnen der japanischen Designer hauptsächlich in intellektuellen Kreisen zu finden. Genauso in der Architektur-Szene ist der schwarze Kleidungs-Purismus der Japaner zuhause. Nur existentialistisches Schwarz reicht dort nicht. Die Form soll klar, aber konstruiert und ungewöhnlich, vielleicht erst auf den zweiten Blick erkennbar sein.

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"Ich bin kein Modeschöpfer, ich bin ein Schneider"
Yohji Yamamoto ist einer der bekanntesten Designer. "Ich bin kein Modeschöpfer, ich bin ein Schneider", sagte Yamamoto einmal. Was der Japaner damit meint, konnten wir auf der Fashion Week in Paris sehen. Dekonstruktion ist sein Lieblingsspiel. Proportionen werden zerrissen. Die typischen schwarzen Looks dominieren auch für die kommende Sommersaison 2009 das Bild auf dem Laufsteg. Höchstens ein weißer Kontrast ist erlaubt.

Issey Miyake in klassischem Krepp
Issey Miyake hat den gekreppten Stoff zu seinem Markenzeichen gemacht. In Paris zeigte er wieder einmal den Körper in krassen Formen verhüllende gefältelte Outfits, die mit flachen Schuhen getragen dem typischen Miyake Bild entsprechen.

Junya Watanabe folkloristisch
Folkloristisch inspiriert war Junya Watanabe. Ihre Models waren in einem Mustermix von bunten Ethnodrucken gekleidet. Besonders auffallend war bei Watanabes Schau der Kopfputz der Mädchen aus riesigen Gestecken von getrockneten Blumen die mit rustikal anmutenden Turbanen verbunden sehr viel Aufsehen erregten.

Tsumori Chisato mit langen Zöpfen
Tsumori Chisato überraschte mit einer bunten Show und mit fast knielangen Haaren der Models, die in kunstvollen aber dekonstruierten, sprich ziemlich zerstörten Flechtfrisuren über die Schultern der Mädchen fielen.

Wir haben die Bilder der japanischen Mode aus Paris. Klicken Sie durch!

Foto:(C)Wireimages.com/Getty

Gewollte Asymmetrie, verschobene Proportionen, offene Nähte und karger Purismus waren die Mode-Aufreger aus Japan die die westliche Mode in den 80ern auf den Kopf stellten. „Comme des Garçons“ und Yohji Yamamoto brachten damals frischen Wind in die westliche Modehemisphäre. Ganz neu war die Verbindung von westlicher und asiatischer Mode aber nicht. Schon in den 20er Jahren haben die Designer den Kimono entdeckt und zwar knapp nachdem die Frauen der damaligen Zeit sich vonm korsett befreit hatten. Kimonos dienten beispielsweise Couturiers wie Jeanne Lanvin als Inspiration.

Die japanischen Designer kamen jedoch immer mehr von ihrem traditionbezug ab und erfanden eine sehr moderne, neue Einfachheit in der Mode, die sich über die Jahre zum Klassiker entwickelte. Diese Anti-Mode wurde vom fachpublikum vorest nict angenommen. Erst als die Iintellektuelle Künstlerszene diese Art der Kleidung zum Kult erklärte, verstummten die Kritiker. Bis heute sind die Kundinnen der japanischen designer haupsächlich in intellektuellen und Künstler-Kreisen zu finden. Auch in der Archtektur-Szene ist der schwarze Kleidungs-Purismus der Japaner zu hause. Nur existentialistisches Schwarz reicht dort nicht. Die Form soll klar und ungewöhnlich, vielleicht erst auf den zweiten Blick erkennbar sein.

Yohji Yamamoto ist einer der bekanntesten Designer. "Ich bin kein Modeschöpfer, ich bin ein Schneider", sagte Yamamoto einmal. Was der Japaner damit meint, konnten wir auf der Fashion Week in Paris sehen. Dekonstruktion ist sein Lieblingsspiel . Proportionen werden zerrissen. Die typischen schwarzen Looks dominieren auch für die kommende Sommersaison 2009 das Bild auf dem Laufsteg. Höchstens ein weißer Kontrast ist erlaubt.

Issey Miyake hat den gekreppten Stoff zu seinem Markenzeichen gemacht. In Paris zeigte er wieder einmal den Körper in krassen Formen verhüllende gefälltelte Outfits, die mit flachen Schuhen getragen dem typischen Miyake Bild entsprechen.

Folkloristisch inspiriert war Junya Watanabe. Ihre Models waren in eienm Mustermix von bunten Ethnodrucken gekleidet. Besonders auffallend war bei Watanabes Schau der kopfputz der Mädchen aus riesigen Gestecken von getrockneten Blumen die mit rustikal anmutenden turbanen verbunden sehr viel Aufsehen erregten.

Tsumori Chisato überraschte mit einer bunten Show und mit fast knielangen Haaren der Models, die in kunstvollen aber dekonstruierten, sprich ziemlich zerstörten Flechtfrisuren über die Schultern der Mädchen fielen.

Wir haben die Bilder der japanischen Mode aus Paris. klicken Sie durch!

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