Preisverleihung

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Echo für Christina Stürmer

„Seit acht Jahren bin ich zum ersten Mal wieder nominiert. Ich bin so glücklich, dass ich diesen Preis mit nach Hause nehmen kann! Tausend Bussis und ein großes Dankeschön nach Österreich!“ So bewegt zeigte sich Christina Stürmer gestern, als sie den „Radio Echo 2014“ entgegennahm. Preisverdächtig war auch Christls Outfit: Sie war im supersexy Mini angetanzt.

Diashow "Echo 2014": Die glücklichen Gewinner

"Echo 2014": Die Gewinner

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Schlager ohne Gabalier
Und noch eine Lady zählte zu den Abräumern des Abends: Schlagerstar Helene Fischer, die auch moderierte, nahm gleich mehrere Preise mit heim.
Andreas Gabalier ging leer aus – er schwänzte die Gala.

Dreistündiger Preisregen
Über zwei dutzend Preise hatte die Deutsche Phonoakademie zu vergeben - mehr als in die dreistündige Gala am Abend hineinpassten. Nur rund 20 der insgesamt 28 Auszeichnungen wurden in der live in der ARD übertragenen Show überreicht. Unter den Prämierten war auch die österreichische Pop-Sängerin Christina Stürmer. Sie erhielt den "Radio-Echo".

Helene Fischer trieb es bunt
Den Start in den Echo-Abend machte Gastgeberin Fischer, die nicht nur mit zwei Auszeichnungen, sondern auch mit eigenwilligen Kostümen auffallen sollte. Singend und in eine Art weißen Badeanzug gekleidet eröffnete sie die Gala. Später moderierte sie in einem schwarzen, vom Po abwärts durchsichtigen Zweiteiler Künstler und Laudatoren an und ab - und heimste nebenbei die Echos Nummer sieben und acht ihrer Karriere ein. "Ich fühle mich wahnsinnig geehrt, dass ich heute zwei Echos mit nach Hause nehmen kann", sagte sie.

Echo für Ina Müller
Der Echo für die beste deutsche Künstlerin ging an die Sängerin Ina Müller. Sie bedankte sich mit der deftigsten Dankesrede des Abends. "Damit ist der Pop endgültig in den Wechseljahren angekommen. Ich freu' mich", sagte die 48-Jährige, als sie den Preis entgegennahm. Anschließend bedankte sie sich bei ihren Plattenbossen dafür, "dass Ihr mir nie auf den Sack gegangen seid und dass ich nie mit euch schlafen musste".

The BossHoss geehrt
In ähnlich pikante Worte packte an diesem Abend nur noch die Band The BossHoss ihre Freude über die Auszeichnung als Beste Gruppe Rock/Pop National. "Wir haben uns viele Jahre den Arsch platt gesessen, so wie Ihr. Aber heute hat es sich gelohnt", sagte BossHoss-Sänger Alec Völkel in Richtung des Publikums. "Wir saufen die Bar leer heute, versprochen", kündigte er an.

Weitere Preisträger
Als besten männlichen deutschen Künstler ehrte die Jury den Sänger Tim Bendzko. Er ließ damit die Mit-Nominierten Peter Maffay, Xavier Naidoo, Reinhard Mey und Adel Tawil hinter sich. Zumindest Tawil musste an dem Abend aber auch nicht leer ausgehen: Nach fast 20 Jahren im Musikgeschäft bekam er für seine erste Solo-Platte am Donnerstag ausgerechnet den Newcomer-Echo. "So richtig Newcomer bin ich natürlich nicht", scherzte Tawil. Daher teile er die Auszeichnung mit den übrigen vier Nominierten.

Internationale Gewinner
Als beste internationale Musiker ehrte die Echo-Jury zwei Briten: Sängerin Birdy und Pop-Star Robbie Williams. Birdy zeigte sich geehrt von dieser "großen Überraschung". Williams schickte seine Dankesworte per Video-Botschaft, er war nicht zur Preisverleihung gekommen. Für ihr Lebenswerk ehrte die Phonoakademie das Schweizer Duo Yello. Mit der Erfindung des Samples hätten die beiden Künstler Dieter Meier und Boris Blank die Popmusik revolutioniert, beschrieb Moderatorin Fischer. Yello bedankten sich für den Preis mit einer Kostprobe der eigenen Kunst: Ausgestattet mit Aufnahmegerät und der eigenen Stimme mischte das Duo binnen kürzester Zeit ein Sample zusammen. Anschließend bedankte sich Klangkünstler Blank dafür, "dass wir diesen Lebzeit-Award schon jetzt bekommen, wo wir noch jung sind". Der Preis sei ein "Lebenselixier für die nächsten 35 Jahre". Seit 1992 vergibt die Phonoakademie jedes Jahr ihren begehrten Musikpreis. Zu der Echo-Gala waren auch zahlreiche internationale Musikstars gekommen, etwa James Blunt, Kylie Minogue oder Shakira.

Diashow Das war der "Echo 2014"

Deutsche Musikbranche feiert

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Hier die Preise in den wichtigsten Kategorien
Albums des Jahres: Helene Fischer "Farbenspiel"
Künstler Rock/Pop National: Tim Bendzko
Künstler Rock/Pop International: Robbie Williams
Künstlerin Rock/Pop National: Ina Müller
Künstlerin Rock/Pop International: Birdy
Rock Alternative/National: Sportfreunde Stiller
Rock Alternative/International: Volbeat
Gruppe Rock/Pop National: The BossHoss
Gruppe Rock/Pop International: Depeche Mode
Newcomer National: Adel Tawil
Radio-Echo: Christina Stürmer
Hiphop/Urban National: Max Herre
Newcomerin International: Beatrice Egli
Live Act National: Die Toten Hosen
Crossover: Lindsey Stirling
 Lebenswerk: Yello
Produzent: Jean Frankfurter
 

Autor: (trc)
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