E-Mails an den Bundeskanzler

Leserbriefe

E-Mails an den Bundeskanzler

Die neue Regierung sorgt nach wie vor für Aufregung. Hat die SPÖ ihre Wähler verraten, die ÖVP sich die wichtigsten Ressorts gesichert? ÖSTERREICH rief auf, und hunderte Leserinnen und Leser schreiben an den Kanzler und die Redaktion. Eine Auswahl aus Briefen und E-Mails.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler!

Sie werden sich noch wundern, wie hart die ÖVP auch in Zukunft mit Ihnen verhandeln wird. Ihre Partei hat Herrn Schüssel Lügner genannt, weil er die Wahlversprechen nicht eingehalten hat. Sie können sich also schon heute darauf freuen wie Sie bei der nächsten Wahl genannt und verspottet werden. (Pepi Lehner, E-Mail)

Eine Frage hätte ich. Wo ist die Entlastung des Volkes und die sonstigen Versprechungen? Oder habe ich was falsch verstanden? Erhöhung der Mineralölsteuer, jährliche Anpassung des Vignettenpreises, Erhöhung der KV-Beiträge,... (Peter Fruhmann, E-Mail)

International sind wir nur mehr im Fasching präsent. Wir sind keine Nation mehr - wir sind ein internationaler Lachschlager.(Wolfgang Kropf, E-Mail)

Wenn die Verhandlungen noch länger gedauert hätten, dann wäre Schüssel auch noch Bundeskanzler geworden. (Johann Hauptmann, Lackenbach)

Sie werden es schaffen! Das aus Israel stammende Modell der Unterstützung von Kindern aus sozial schwachen Familien durch Studenten ist prima! (Friederike Wasservogel, E-Mail)

Mehr an Glaubwürdigkeit kann man nicht verspielen, als Sie in wenigen Wochen geschafft haben! Freue mich schon, wenn Sie mit Darabos die Eurofighter begrüßen werden. (Heimo Krainer, Villach)

Obwohl meine Frau und ich Sie gewählt haben, sind wir enttäuscht über das Verhandlungsergebnis. (Rochus Holzer, E-Mail)

Wie Sie sich der ÖVP mit Haut und Haaren verkauft haben, um Bundeskanzler einer Großen Koalition zu werden, ist beschämend. (Manfred Falkner, E-Mail)

Sie sind nicht besser als Schüssel. Ihre Wahlversprechen nur leere Worte. (Peter Mayerhofer, E-Mail)

Ich bin 35 Jahre hinter der SPÖ gestanden, aber was Sie sich leisten, schlägt dem Fass den Boden aus. (Herbert Korpriva, E-Mail)

Man muss bei Koalitionen Zugeständnisse machen. (Marisa Petasa, E-Mail)

Machen Sie gute Politik und versprechen Sie bitte vor der nächsten Wahl keine Dinge mehr, die Sie dann nicht einhalten können. Das weckt – wie man sieht – nur Unmut! (Maria, E-Mail)

Ich bewundere Ihre Nervenstärke! Ich bin froh, dass Sie es trotz ungünstigster Bedingungen (Ablehnung und Ignoranz von Seiten aller Medien, Zynismus und Verhöhnungen seitens der anderen Parteien) geschafft haben, unser Land und unsere Gesellschaft endlich wieder von diesen unsäglichen Figuren zu befreien. Es stimmt mich optimistisch und ich traue Ihnen viel Positives zu. (Edda Böhm, E-Mail)

Man sollte die Situation der Bevölkerung verbessern und die "soziale Wärme" wieder einführen. Genau dafür habe Sie meiner Meinung nach die richtigen Ministerien mit SPÖ-Ministern besetzt. (Rudolf Neumann, E-Mail)

Ich als Wähler und Arbeiter im mittlern Alter bin ehrlich enttäuscht über diese Art, wie die Wähler hinter das Licht geführt wurden. Es darf Sie deshalb nicht wundern, dass manche ihre Wut über dieses Vorgehen, lautstark äußern. Ich hoffe es gibt Ihnen zu denken, denn so werden sie nur eine Legislaturperiode Bundeskanzler sein. (Christoph Zeppetzauer, E-Mail)

Ist das neue Amt so verlockend, dass Sie Ihre Grundsätze vergessen haben? Wäre es nicht persönlich und politisch notwendig gewesen sich einer nicht veränderungswilligen ÖVP mit aller Kraft und Entschiedenheit entgegenzustemmen, auch mit der Möglichkeit Neuwahlen zu risikieren? (Helmut Peganz, E-Mail)

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