Sarajevo-Attentat

"Wiener" schoss auf US-Botschaft

Islam-Fanatiker, Bankräuber in Wien, Attentäter: Das ist die „Karriere“ jenes 23-Jährigen, der in Sarajevo einen Anschlag auf die US-Botschaft verübte.

Diashow Sarajevo: Schüsse auf US-Botschaft

Schuss-Attentat in Sarajevo

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Amoklauf
Zehn Minuten lang feuerte Mevludin Jasarevic (23) Freitagnachmittag mit seiner Kalaschnikow auf die US-Botschaft in Sarajevo, Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. „Allahu akbar“, rief er dabei: „Gott ist groß.“ Erst dann konnte er durch einen Schuss in den Oberschenkel gestoppt werden. Sonst wurde niemand verletzt.
Bankraub. Jasarevic ist auch in Österreich kein Unbekannter: 2005 verübte er in Wien-Alsergrund einen Banküberfall. Der damals 17-Jährige erbeutete 100.000 Euro, wurde noch auf der Flucht verhaftet und später zu drei Jahren Haft verurteilt. 2008 kam er wieder frei, das Innenministerium schob ihn nach Serbien ab, belegte ihn mit einem zehnjährigen Einreiseverbot.

Terrorzelle

Zurück in seinem Heimatort Novi Pazar im Sandschak schloss er sich der fanatisch-islamistischen Bewegung der Wahhabiten an, nahm regelmäßig an Treffen Radikaler teil.

17 weitere Islamisten der Terrorzelle wurden nun festgenommen, darunter auch ein Österreicher, ein Deutscher, ein Schweizer. Die Polizei beschlagnahmte 18 Laptops, 20 Handys, Tarnanzüge, Handgranaten und Unterlagen über geplante Anschläge. Die Männer hätten eine Aktion vorbereitet wie in Sarajevo, sagt die Polizei.

Autor: Karl Wendl
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