Volksbegehren für Bildung fix

Androsch-Initiative

© TZ Österreich/Niesner/Kernmayer

Volksbegehren für Bildung fix

Wie der Industrielle gegenüber ÖSTERREICH erklärte, „verstehe ich das Volksbegehren als Unterstützung für die zuständigen Ministerinnen Claudia Schmied (SPÖ) und Beatrix Karl (ÖVP). Die beiden brauchen Rückenwind.“

Das Volksbegehren soll überparteilich werden
Die Ziele des Begehrens‚– der frühere Finanzminister legt Wert darauf dass es „überparteilich“ ist – sind weit gefasst. Androsch: „Das reicht von der Volksschule über die Hauptschulen und Gymnasien bis zu Universitäten — und auch zur Forschung.“

Androsch will eine breite Front an Unterstützern
„Ich hoffe auf die Studenten, die Rektoren, die Lehrer, die Eltern, die Schüler – und ich hoffe auch auf die Sozialpartner. Lassen Sie sich überraschen, wer da aller mitmacht.“ Tatsächlich hat ja schon SPÖ-Unterrichtsministerin Clau­dia Schmied ihre Unterstützung zugesagt. Und bei den Grünen sowie bei der Industriellenvereinigung wurde bereits vorgefühlt. Die Gegner kennt der frühere Finanzminister allerdings ebenfalls ganz genau: „Das sind all jene, die eine Modernisierung der Bildungssystems aus Prestige- und Machtgründen verhindern wollen.“

Ex-Minister ist gegen eine Verländerung der Lehrer
Dass es sich dabei um die Landeshauptleute handelt, das stellt der Ex-Finanzminister gar nicht in Abrede. So trete er leidenschaftliche „gegen eine Verländerung der Lehrer ein“ – im Gegenteil müssten alle Agenden – also auch die Landeslehrer beim Bund (und damit bei Schmied) liegen. Damit könnte der nö. Landeshauptmann Erwin Pröll Gegenwind für seien Bemühungen bekommen. die Zuständigkeit für alle Lehrer zu erreichen.

Günther Schröder

Autor: Günther Schröder
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