Aufatmen für Fußballer nach Attacke

Bessere Diagnose

Aufatmen für Fußballer nach Attacke

Die Schmerzen sind groß und der Schock sitzt tief. Doch es gibt ein Happy End. „Ich bin komplett erleichtert. Statt drei Wirbelbrüchen habe ich nur eine schwere Wirbelsäulenprellung“, erzählt Klaus Lechner (27) am Montag vom Krankenbett aus ÖSTERREICH. „Morgen oder übermorgen darf ich heim“, freut sich Lechner. Kein Wunder, drohte ihm noch einen Tag zuvor eine Querschnittlähmung.

Rauferei
Und das nur, weil ein Fußball-Match am Samstag zwischen SC Neunkirchen und SVSF Pottschach in einer bösen Rauferei mit 15 Spielern endete – ÖSTERREICH berichtete. Dabei drehte ein Neunkirchner Verteidiger, Burak A., durch und trat dem am Boden liegenden Klaus Lechner mehrmals gegen den Kopf.

Täter besucht Opfer
Anstand hat Burak A. (24) aber scheinbar: „Er hat mich am Sonntagabend im Spital besucht und sich bei mir entschuldigt. Er wisse nicht, warum er das getan hat, es tue ihm so leid“, erzählt Lechner, selbst überrascht von der Reue. „Ich hab seine Entschuldigung angenommen. Ich bin kein nachtragender Mensch. Noch dazu, wo die Diagnose jetzt viel besser ist als erhofft.“

Doch Konsequenzen hat das Fiasko: Der Übeltäter und seine beiden mithelfenden Brüder wurden vom Verein sofort ausgeschlossen. Anzeigen wegen Körperverletzung sowie weitere polizeiliche Ermittlungen sind noch im Laufen.

(grp)

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