Grazer Messermörder nun in der Anstalt

Nach Vatermord

Grazer Messermörder nun in der Anstalt

Jener 30-jährige Grazer, der in Verdacht steht, am Freitag seinen Vater durch zahlreiche Messerstiche getötet zu haben, ist am Samstagabend in die Grazer Sigmund-Freud-Klinik eingeliefert worden. Ein vom Gericht bestellter Psychiater hatte festgestellt, dass eine Einvernahme des Mannes derzeit nicht möglich sei. Damit liegt das Motiv für die Tat nach wie vor im Dunkeln. Das 59-jährige Opfer war nach Angaben der Polizei nach zahlreichen Messerstichen kurz nach der Tat gestorben.

Im Stiegenhaus verblutet
Was der Grund für den Streit zwischen dem Vater und seinem zu Hause wohnenden Sohn war, ließ sich bisher nicht klären. Es soll immer wieder zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den Beiden gekommen sein, am Freitagabend eskalierte der Streit allerdings. Der 30-jährige soll mit zwei Küchenmesser auf seinen Vater losgegangen sein. Dieser erlitt mehrere Stiche und verblutete im Stiegenhaus vor der Wohnung in der Prankergasse. Dorthin war er unter lautem Schreien vor seinem Angreifer geflüchtet. Die Nachbarn riefen die Polizei, für den Schwerverletzten kam aber jede Hilfe zu spät.

Der Gerichtsgutachter attestierte dem 30-Jährigen eine psychische Krankheit und verfügte die Einweisung in die Nervenklinik. Eine Einvernahme dürfte in nächster Zeit nicht möglich sein. Ob der Grazer jemals angeklagt wird und verhandlungsfähig ist, muss ein neuerliches Gutachten in den nächsten Monaten klären.

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