Im 1. Anlauf kein Urteil gegen Lehrer

Mordprozess

Im 1. Anlauf kein Urteil gegen Lehrer

"Töte den Teufel!“ Der Grazer Akademiker wird beschuldigt, 2003 einen Pensionisten getötet zu haben. Ursprünglich ist ein junger Türke für die Tat zu 20 Jahre Haft verurteilt worden. Doch er beschuldigte Jahre später den Pädagogen: Dieser hätte ihm Schweigegeld gezahlt. Kurz darauf beging der Türke im Gefängnis Selbstmord. Soweit die Vorgeschichte, die im Mai zum Prozess führte: Obwohl die Schöffen den Lehrer mehrheitlich schuldig sprachen, hob das Gericht das Urteil auf. Zumal handfeste Beweise fehlten. Der Lehrer – laut Staatsanwältin Barbara Schwarz ein "religiöser Fanatiker“ – wurde aus der U-Haft entlassen. Doch nach wenigen Tagen nahm ihn die Polizei zum zweiten Mal fest. Das Risiko einer Flucht war zu groß.

Seither wartet der Grazer auf seinen Prozess. Nun steht der Termin: "11. bis 14. Oktober“, bestätigt die Staatsanwaltschaft gegenüber ÖSTERREICH. Leiten wird die Verhandlung Erik Nauta, bekannt aus dem Prozess gegen "Briefbomber“ Franz Fuchs.

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