In Österreich wird 
Jihadistin geduldet

Rauswurf aus Italien

In Österreich wird 
Jihadistin geduldet

Tirol. Das ist in Zeiten wie diesen nur noch schwer vermittelbar: Im Sommer hat das italienische Innenministerium Diana Ramona M. (36) des Landes verwiesen. Vorwurf : „Gefahr für die öffentliche Sicherheit“.

Die zweifache Mutter hatte Kontakte zu islamistischen Gruppierungen, warb für den „Heiligen Krieg“, verteilte jihadistische Propaganda. Unter dem Alias-Namen Diana Kauther warb sie für die ISIS und zollte Lob für den Anschlag auf Charlie Hebdo in Paris.

Die gebürtige Rumänin, die einen Tunesier geheiratet und aus Liebe zu ihrem Mann zum Islam konvertiert ist, wurde in ihr Heimatland abgeschoben. Doch da hielt es die Jihadistin nicht lange aus. Sie beschloss, nach Innsbruck zu gehen, wo sie bis heute lebt. Und lobt Österreich: „Hier kann ich mich frei bewegen.“

„Die Behörden haben mich gut und fair behandelt“, sagte sie in einem Interview mit einem italienischen Fernsehsender.

Unsere Staatsschützer
beobachten Jihadistin

Gut und fair behandelt? Tatsächlich ist der Fall den Sicherheitsbehörden seit Monaten bestens bekannt. „Wir wissen, wo sich die Dame aufhält und sie wird betreut“, bestätigte am Sonntag Stefan Eder von der Landspolizeidirektion Tirol. Soll heißen: Der Staatsschutz hat Diana Ramona M. durchaus auf dem Radar, unternommen wird allerdings seit Monaten nichts gegen sie.

Die Ex-Wäscherei-Besitzerin versucht unterdessen, von Österreich aus wieder nach Italien einreisen zu dürfen.

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