Kran-LKW stürzte über 30 Meter ab

Kärnten

Kran-LKW stürzte über 30 Meter ab

Am Sonntag ereignete sich bei St. Filippen in der Gemeinde Pischeldorf (Bezirk Klagenfurt-Land) ein spektakulärer Unfall: Ein Mann (50) aus St. Thomas stürzte mit einem 80 Tonnen schweren Bergekran über 30 Meter weit ab und überschlug sich dabei mehrmals.

Der Kranführer hatte Glück im Unglück und kam mit schweren Prellungen davon. Nur kurz zuvor hatte der Kranführer einen abgestürzten Mähdrescher aus der Gurk geborgen.

Augenzeuge
Kurz nach 21 Uhr geriet das Schwerfahrzeug auf der Straße vor Skoflitzen etwas zu weit nach links ab. "Ich saß im Feuerwehrauto hinter dem Bergekran und sah, wie der Kran plötzlich abstürzte", so Herbert Tscherk, Kommandant der Feuerwehr St. Filippen. Das Gefährt überschlug sich mehrere Male und blieb 30 Meter weiter unten liegen. "Wir sind dann zu dritt runter und haben gerufen: 'Lebst du noch?'", schildert Tscherk die dramatische Situation. Und: "Dann hat er geschrien, dass er noch da ist. Wir sind runter und haben ihn sofort geborgen."

Totalschaden
Der Kranfahrer wurde mit schweren Prellungen ins Unfallkrankenhaus Klagenfurt eingeliefert. Am 80-Tonner entstand Totalschaden. Das Gefährt liegt noch immer am Unfallort.

Denn: Noch ist unklar, wie der Kran überhaupt geborgen werden kann. Indes zeigt sich Tscherk ob der Rettung seines Kollegen selbstlos: "Dafür ist die Feuerwehr doch da."

Autor: (vie)
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