Kurze Unachtsamkeit: Flammeninferno in Wiener City

Brennendes Öl

Kurze Unachtsamkeit: Flammeninferno in Wiener City

Eva N. (35) ist mit den Nerven am Ende. Sie hat am Montagabend ein Inferno mitten in der Wiener City ausgelöst. Bilanz: Ein Haus in der Salvatorgasse mit 25 Mietern wurde evakuiert, 17 davon landeten mit Rauchgasvergiftung im Spital.

Sie versuchte noch, 
das Feuer zu löschen
„Ich verstehe das nicht, ich habe doch nur kurz nicht aufgepasst“, sagte Eva N. zu ÖSTERREICH. Sie hatte frisches Öl in ein kleines Gußpfandl geschüttet, den Herd eingeschaltet. Dann musste die alleinerziehende Mutter eines 14-jährigen Buben zur Toilette. Als sie zurückkam, stand die Pfanne bereits in Flammen.

Eva N. versuchte das Feuer noch mit einem Kleidungsstück zu löschen, doch dies gelang ihr nicht. Gemeinsam mit dem Sohn und ihrer Mutter, die gerade zu Besuch war, flüchtete sie ins Freie.

Dabei ließen die Frauen die Wohnungstür offen. Ein fataler Fehler: Qualmender Rauch breitete sich in Windeseile bis in den 7. Stock aus.

Feuerwehr musste 25 Mieter evakuieren
Die Feuerwehr rückte mit schwerem Atemschutz an, das Stiegenhaus war für die Bewohner nicht mehr passierbar. Alle 25 mussten rausgeholt werden, 17 kamen mit Rauchgasvergiftung ins Spital. „Es tut mir so leid“, sagt eine traurige Eva N. Sie ist nicht 
versichert.

Cornelia Grotte

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