Messer-Mord von Meidling: Nachbar gefasst

Wien

Messer-Mord von Meidling: Nachbar gefasst

Noch immer ist der Mord an der beliebten Pensionistin Annemarie H. (59) das Gesprächsthema in Meidling. Noch immer kann sich niemand erklären, wer sie getötet hat. Es war ein Nachbar, die Polizei hat das Rätsel um die Tat gelöst.

Täter wollte Opfer 
um Geld anpumpen
Annemarie H. war am 4. Dezember in ihrer Gemeindebauwohnung in der Theergasse erstochen worden. Die Tochter (39) fand ihre tote Mutter einen Tag später. Sie hatte sich Sorgen gemacht und in der Wohnung nachgesehen. Das Opfer lag im Vorraum, war durch Stiche in die linke Brust getötet worden. Einer ging direkt in die Herzkammer. Es gab keine Einbruchs- oder Kampfspuren.

Die Ermittler gingen schnell von einer Beziehungstat aus, Mörder und Opfer müssen sich gekannt haben, sonst hätte Annemarie H. dem Täter nicht freiwillig die Tür geöffnet.

Das Opfer war äußerst hilfsbereit. Auch gegenüber einem 36-jährigen Serben aus der Nachbarschaft, dem sie immer wieder mit Geld ausgeholfen haben soll.

Doch am 4. Dezember wollte sie nicht mehr. Es war ihr Todesurteil. Der 36-Jährige erstach seine Gönnerin im Drogenrausch. „Er hat gestanden“, sagt Polizeisprecherin Michaela Rossmann. Außerdem belastet ihn eine Tatortspur. Ob er Geld gestohlen hat und wo die Tatwaffe ist, daran will er sich nicht erinnern können. Der Serbe sitzt in U-Haft, es gilt die Unschuldsvermutung.

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