Polizist:

Gold-Mord

Polizist: "Ich war es nicht"

Heinz S. (51), der mutmaßliche Mörder der Bankerin Erika Hechenleitner (49), steht im Dauerverhör: Ex-Kollegen, der Staatsanwalt, zuletzt der Haftrichter haben ihn einvernommen. Doch S. streitet alles ab: „Ich war es nicht“, sagt der langjährige Streifenpolizist der Dienststelle Strass. Der Sprengstoff-Experte sitzt in Einzelhaft, gequält von Selbstmitleid: „Er ist psychisch angeknackst und wird ständig von zwei Beamten bewacht. Es besteht Selbstmordgefahr“, verrät ein Gerichts-Insider.

Mittlerweile ermitteln 16 Beamte aus Vorarlberg, Kärnten und vom Bundesamt für Korruptionsbekämpfung – sie stehen vor vielen Rätseln: Hat S. als „verdeckter Ermittler“ gearbeitet? Gab es einen Mittäter? Wie eng war das „Vertrauensverhältnis“ zwischen Opfer und Täter? Wo ist das Gold verblieben? Das Umfeld von Heinz S. (51) steht unter Schock. Ex-Frau Michaela S.: „Ich bin geschockt, ich kann mir nicht vorstellen, dass er der Täter ist.“ Klaus Knapp, Bürgermeister von Strass, sagt aber: „Ich traue ihm den Mord zu.“ Für S. gilt die Unschuldsvermutung.

Bürgermeister Klaus K.: „Ich traue ihm diesen Mord zu“
Was der Bürgermeister von Strass über den mutmaßlichen Täter im Goldmord hält.

ÖSTERREICH: Herr Bürgermeister, welchen Eindruck haben Sie vom mutmaßlichen Mörder Heinz S., der in Strass Polizist ist?
Klaus Knapp:
Alle hier in Strass sind geschockt über das, was passiert ist. Ich kenne den Hein z S. seit Jahren. Mein Eindruck ist, er war nicht wirklich ein höflicher und netter Mensch. Die Leute in der Gemeinde reden aber sogar davon, dass Heinz S. viele Frauenbekanntschaften hatte. Sie sprechen sogar von bis zu drei Frauen gleichzeitig.

ÖSTERREICH: Trauen Sie diesem seit Jahren ehrenvollen Beamten diese schreckliche Tat zu?
Knapp:
Ja, ich kann mir vorstellen, dass Heinz S. diesen Mord verübt hat.

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Autor: (abs)
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