Unternehmerfamilie überfallen und gefesselt

Räuber-Trio

Unternehmerfamilie überfallen und gefesselt

In den Morgenstunden des Freitags ist es bei Graz zu einem Raubüberfall auf eine Unternehmerfamilie gekommen. Alle drei im Schlaf von dem maskierten und bewaffneten Trio überraschten Familienmitglieder wurden gefesselt und zum Teil durch Pfefferspray leicht verletzt. Die Kriminellen erbeuteten aus einem Tresor Schmuck, Uhren und Bargeld und flüchteten mit dem Sportwagen des Hausherren, den sie später stehen ließen.

Pfefferspray eingesetzt
Der Überfall auf das Haus in Pirka bei Graz war offenbar geplant, Opfer sowie Örtlichkeit dürften ausspioniert worden sein. Die drei Eindringlinge waren zwischen 2.00 und 3.00 Uhr mittels einer Leiter durch ein offenes Fenster in den ersten Stock gelangt. Dort überwältigten sich die 72-jährige Mutter des Hauseigentümers, indem sie Pfefferspray einsetzten und die Seniorin mit Kabelbindern fesselten.

Im Parterre holten sie den 54-jährigen Unternehmer und seine 38-jährige Ehefrau aus den Betten. Auch hier kamen Pfefferspray und Kabelbinder zum Einsatz. Den Hausbesitzer zwangen sie mit vorgehaltener Waffe, den Tresor zu öffnen. Um ihre Beute - Schmuck, Uhren und Bargeld von zunächst unbekanntem Wert bzw. in unbekannter Höhe - verstauen zu können, verlangten sie eine Sporttasche.

Nachdem sie das gesamte Haus nach Wertgegenständen durchwühlt hatten, fesselten die Räuber ihre Opfer neuerlich - statt der Kabelbinder nahmen sie nun Krawatten des Besitzers, mit dem die drei Familienmitglieder aneinandergebunden wurden.

Kurz vor 5.00 Uhr verließen die Täter schließlich das Haus und flüchteten mit dem Sportwagen des Unternehmers. Der auffällige Wagen wurde später von der Polizei auf einem Parkplatz am südlichen Stadtrand von Graz sichergestellt. Die drei leicht verletzten Opfer konnten sich, bald nachdem die Räuber das Haus verlassen hatten, selbst befreien und verständigten die Polizei.

Täter trugen Überziehhauben mit Sehschlitzen
Seitens der Polizei hieß es, dass dies in der Steiermark der erste Überfall nach diesem Muster seit Jahren sei. Die Täter hatten Überziehhauben mit Sehschlitzen und Handschuhe getragen und waren u.a. mit zwei Faustfeuerwaffen ausgerüstet gewesen. Sie sprachen Deutsch mit - laut Opfern - ungarischem Akzent.

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