Salzburger rast mit Quad in den Tod

Drama in Bramberg

Salzburger rast mit Quad in den Tod

Bei einem Unfall mit seinem Quad ist am Sonntagnachmittag ein 35-jähriger Salzburger im Gemeindegebiet von Bramberg am Wildkogel (Bezirk Zell am See) ums Leben gekommen. Bei einer Alm kam der Lenker laut Polizei mit dem Quad-Fahrzeug nach rechts vom Schotterweg ab, prallte an eine Böschung, überschlug sich und wurde vom Quad geschleudert.

   Der 35-Jährige trug keinen Sturzhelm und schlug mit dem Kopf auf dem Schotterweg auf. Er wurde kurz nach dem Unfall von einer unbeteiligten Person aufgefunden, teilte die Polizeidirektion am Sonntagabend in einer Aussendung mit. Trotz Reanimationsversuche durch die anwesenden Personen und durch den Notarzt des alarmierten Rettungshubschraubers "Martin 6" sei der Quad-Fahrer noch an der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen erlegen.

   Ein Quad ist ein Motorrad mit zwei Rädern auf der Hinterachse. Für vierrädrige Kraftfahrzeuge ohne kabinenartigen Aufbau mit Sicherheitsgurt und einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h besteht Sturzhelmpflicht in Österreich. Im letzten Jahr ist es zu einer Serie von schweren Quad-Unfällen gekommen. Erst am vergangenen Freitag ist ein 30-jähriger Kärntner im Bezirk Feldkirchen auf einem Almweg mit seinem Quad gestürzt. Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals, der Lenker wurde schwer verletzt. Im November 2016 starb ein 43-jähriger Kärntner bei einem Quad-Unfall.
 

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