Schwerverletzte nach Kollisionen

Unfälle

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Schwerverletzte nach Kollisionen

Ein Kleinlaster hat in der Nacht auf Samstag auf der Tauernautobahn (A10) zwei Kollisionen ausgelöst. Insgesamt waren fünf Kfz verwickelt, zwei Lkw-Fahrer mussten mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Die A10 war von knapp nach Mitternacht bis nach 13.00 Uhr in Fahrtrichtung Süden zwischen Spittal-Ost und Paternion gesperrt.

Im Schneckentempo unterwegs
Der Kleinlaster war nach Angaben der Polizei überladen und extrem langsam auf der Autobahn unterwegs gewesen. Laut Fahrtenschreiber zuckelte er mit Tempo 30 dahin. Ein nachkommender Lkw-Fahrer dürfte dessen Schneckentempo zu spät bemerkt haben und fuhr mit knapp 80 km/h auf den Kleinlaster auf.

Die nachkommenden zwei Lkw blieben stehen. Der zweite, gelenkt von einem Fahrer aus Slowenien, wurde kurz darauf von hinten von einem Lastwagen gerammt und gegen den vor ihm stehenden Sattelschlepper geschleudert. Dabei wurden beide in ihren Führerkabinen eingeklemmt, sie mussten von der Feuerwehr mit Bergescheren befreit werden. Die Rettung brachte die Schwerverletzten in die Krankenhäuser Villach bzw. Spittal/Drau. Die beiden anderen Lkw-Fahrer wurden leicht verletzt.

Der Verkehr musste bis zu Mittag über die Drautal-Bundesstraße (B 100) umgeleitet werden, da die Bergung der schwer beschädigten Lastwagen mehrere Stunden in Anspruch nahm. Zu größeren Staus kam es jedoch nicht. Am Nachmittag war die A10 schließlich wieder ungehindert befahrbar.

Fünf Verletzte in der Steiermark
Auch in der Oststeiermark ist es am Freitag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Sattelschlepper fuhr auf zwei Pkw auf. Dabei wurden fünf Personen, darunter zwei Kinder, zum Teil schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich in Großpesendorf (Bezirk Weiz). Ein 53-jähriger Lkw-Fahrer fuhr mit seinem Sattelschlepper von Hartberg in Richtung Gleisdorf. Er dürfte zu spät bemerkt haben, dass zwei Pkw vor ihm plötzlich bremsen mussten. Der Sattelzug krachte in die Autos. Die 50-jährige Lenkerin des einen Fahrzeugs, der Fahrer des zweiten Wagens, seine Ehefrau sowie die beiden Kinder im Alter von vier und sechs Jahren wurden zum Teil schwer verletzt. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

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