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ÖSTERREICH publiziert.
22:42: Viele Betroffen wurden durch die Fluten überrascht, der
Wasserstand stieg innerhalb weniger Minuten stark an.
(c) TZ ÖSTERREICH/NIESNER
22:23: Es wird erwartet, dass der Höchststand an der Donau am
Donnerstag zu Mittag erreicht wird.
22:16: In Wieselburg (OÖ) werden Vorwürfe laut, dass das neue
Messecenter an der Hochwasser-Katastrophe im Ort Schuld trägt.
22:09: 250 Feuerwehrleute sind in Hatzendorf im Einsatz. Es wird
Wochen dauern, bis die Leute wieder in ihre Wohnung zurückkehren können.
22:06: In Hatzendorf (STMK) ist das Wasser in den letzten Stunden
sehr stark zurückgegangen. Die unzähligen Schäden werden jetzt sichtbar.
22:02: Die Stabilisierung in Teilen Österreichs könnte trügerisch
sein. Meterologen rechnen mit weiteren Schauern und Gewittern.
21:56: Hinsichtlich der weiteren Hochwasserentwicklung war in der
Wachau nach zahlreichen Sicherungsmaßnahmen Abwarten angesagt, sagte Andreas
Herndler von der Bezirksalarmzentrale Krems. Prognosen, Regenradar und die
Donauzubringer würden beobachtet, um allenfalls weitere Aktionen zu setzen.
21:38: In der Wachau sind in den Ortschaften an beiden Seiten des
Flusses diverse Objekte überflutet, so stehen etwa in Dürnstein zehn bis 15
Keller unter Wasser. Ebenso betroffen sind Rossatz, Oberarnsdorf und
Weißenkirchen. In Spitz konnte die provisorische Barriere - aus
Betonleitwänden errichtet - im Ortsteil Hinterhaus dem Wasser keinen Einhalt
gebieten.
21:24: Die Donau-Pegel in der Wachau waren am frühen Abend stabil.
Die Marke dürfte bei Kienstock in der Nacht 9,20 Meter erreichen
21:13: Nach der Attacke von Ex-Staatssekretärin Christa Kranzl gegen
Parteikollegin Doris Bures legt die SPÖ Niederösterreich jetzt nach: "Der
Ausbau des Hochwasserschutz läuft zu zögerlich."
20:54: Das Haus ist komplett zerstört, der Schaden beträgt mehr als
100.000 Euro. Die Restaurierung wird mindestens drei bis vier Monate dauern.
20:45: „Es war ganz knapp. Einige Sekunden später, und die Strömung
wäre so stark gewesen, dass wir mit den Zillen nicht mehr zum Haus gekommen
wären“, sagt ein Feuerwehrmann der bei der dramatischen Rettung der
Heimkinder in NÖ dabei war.
20:24: Auch die Strem in Stegersbach droht über die Ufer zu gehen.
20:08: Im Bezirk Oberwart war am Nachmittag der Raum Mischendorf, wo
auch ein Katastrophenhilfsdienstzug im Einsatz war, am stärksten betroffen.
Der ganze Ort sei praktisch geschwommen, so Bezirksfeuerwehrkommandant
Johann Hatzl.
19:59: Während sich in Teilen des Südburgenlandes die Lage vorerst
leicht entspannte, nahm gegen Abend die Intensität der Niederschläge im
Mittel- und Nordburgenland zu. Gegen 19.00 Uhr waren bereits 170 Feuerwehren
im Einsatz, davon knapp 100 im Südburgenland.
19:53: In Niederösterreich sind nun schon 330 Bundesheer-Mitglieder
im Einsatz, in Oberösterreich stehen 600 Soldaten bereit.
19:39: Trotz leichtem Optimismus in den betroffenen Gemeinden,
meinen Experten, dass frühestens am Montag Entwarnung gegeben werden kann.
(c) APA/Helmut Fohringer
19:20: Wegen dem Hochwasser sind momentan 3.000 Polizisten in ganz
Österreich im Einsatz.
19:11: In Hafnerbach sei trotz aller erdenklichen Schutzmaßnahmen
ein Damm gebrochen. Mit Black Hawk-Hubschraubern des Bundesheeres wurden
Sand-Bigbags - überdimensionale Sandsäcke - abgeworfen, um die Fluten
aufzuhalten und etwaige Schäden zu minimieren.
19:04: Das Bezirksfeuerkommando St. Pölten schätzte die Situation
trotz leicht fallender Pegelstände als weiterhin kritisch ein. Die Gefahr
von Dammbrüchen sei groß.
18:59: Schauerartiger Regen hat am Mittwochnachmittag den
flächenhaften Niederschlag in Niederösterreich abgelöst. In den kommenden 48
Stunden sollen die Niederschläge zwischen zehn und 40 Millimetern liegen.
18:46: Der Regen hat weite Teile Europas im Griff. Nach schweren
Regenfällen sind im Süden Polens mehrere Flüsse über die Ufer getreten und
haben Häuser überschwemmt.
18:23: Der steirische Landeshauptmann Franz Voves spricht von "gewaltigen
Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen" und zeigte sich
gleichzeitig zufrieden mit den Einsatzkräften: "Die Burschen haben
alles im Griff".
18:07: Das Pro JuventuteHaus in St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk)
trägt große Schäden durch das Hochwasser davon. Acht Kinder im Alter von
drei bis elf Jahren und deren Betreuer wurden evakuiert und in eine
Notunterkunft untergebracht.
17:52: Der Einsatzleiter des Bundesheers hält die Lage in der
Steiermark derzeit für nicht abschätzbar. Er hält vor allem die Raab für
unberechenbar.
17:39: Im oststeirischen Hatzendorf werden 60 Personen evakuiert.
Der Ortskern steht einen Meter unter Wasser. Die Menschen werden in der
höhergelegenen Landwirtschaftlichen Fachschule untergebracht.
17:30: Die Lokale auf der Donauinsel stehen noch immer unter Wasser.
Der Pegel steigt langsam weiter, dürfte sich aber bei rund 50 Zentimeter
einpendeln.
(c) ÖSTERREICH/ Niesner
17:28: Zum Abschluss ihrer Pressekonferenz spricht die
Innenministerin den Betroffenen Mut zu und kündigt weitere Hilfsmaßnahmen
an.
17:25: Derzeit sind in ganz Österreich rund 10.000 Feuerwehrleute im
Einsatz. Ungefähr nochmal so viele Soldaten stehen laut
Verteidigungsminister Darabos auf Abruf bereit.
17:23: Die Innenministerin kündigt eine Entspannung der Situation in
Oberösterreich und Niederösterreich an, weist aber gleichzeitig darauf hin,
dass es für die Steiermark und das Burgenland noch keine Entwarnung gibt.
17:20: Laut Fekter sind die Krisengebiete derzeit die Donau aber der
Traunmündung, die Enns in Oberösterreich und der Steiermark, das Mostviertel
und entlang der Sulz und der Mürz.
17:14: Fekter kündigt auf ihrer Pressekonferenz für den Fall einer
Eskalation der Situation die Bildung eines Krisenstabs an.
17:09: Derzeit sind mehr als 380 Soldaten im Hochwasser-Einsatz, die
meisten davon in Niederösterreich.
17:02: Innenministerin Fekter eröffnet ihre Pressekonferenz zur
aktuellen Hochwassersituation.
16:57: Bei der Mur bei Mureck (Steiermark) ist inzwischen die
zweithöchste Warnstufe erreicht worden.
16:48: Die Raab hat einen 40-jährigen Höchststand erreicht, also
einen Pegel der nur rund alle 40 Jahre erreicht wird.
16:43: Im oststeirischen Bezirk Feldbach herrscht Ausnahmezustand.
Alle Feuerwehrleute des Bezirks sind im Einsatz. Dutzende Gebäude mussten
evakuiert werden.
16:32: Die weltberühmte Sammlung aus der Albertina wird komplett in
Depots ausgelagert. Der Ausstellungsbetrieb wird dadurch aber nicht
beeinträchtigt. Es ist noch nicht klar, wie lange die Evakuierung dauern
wird.
16:18: Im Burgenland sind 113 Feuerwehren im Dauereinsatz. Das
Schwergewicht liegt weiter im südlichen Burgenland, aber auch in Eisenstadt
gab es schon Alarm.
16:10: Laut Bundeskanzler Faymann zeigt sich, dass die
Rekordinvestitionen, die seit 2002 in den Hochwasserschutz fließen würden,
auch weiterhin auf der Prioritätsliste ganz oben stehen müssen. Gleichzeitig
bedankt er sich bei allen unermüdlichen Helfern.
16:08: In der Albertina herrscht noch immer Alarmstimmung. Direktor
Schröder geht von der schlimmstmöglichen Wendung aus und veranlasst deswegen
eine Totalevakuierung
der Sammlung.
16:04: Die burgenländische Feuerwehr muss jetzt auch in Eisenstadt
ausrücken. Nach wolkenbruchartigen Regenfällen sind Pumparbeiten nötig.
15:55: Um 17 Uhr findet eine Pressekonferenz von Innenministerin
Fekter zur aktuellen Hochwassersituation statt.
15:50: Ohne ein Wort zu sagen soll der 52-Jährige seinen Nachbarn,
der den Hochwasserstand des Baches kontrollierte, in den Fluss gestossen
haben. Der Mann wurde über die Wehr und eine Wasserwalze getrieben. Erst
nach etwa 30 Metern konnte er sich an einen ins Wasser hängenden Ast
festklammern und aus dem Bachbett klettern.
15:43: Wahnsinns-Tat in OÖ: Ein 52-jähriger Mann hat seinen Nachbarn
in einen hochwasserführenden Bach gestossen. Auslöser dürfte ein
Nachbarschaftsstreit gewesen sein.
15:37: Die Feuerwehrzentrale meldet: Derzeit sind bereits 3.300
Feuerwehrleute im Hochwasser-Einsatz - heute Vormittag waren es noch 1.700.
Auch die Anzahl der wegen Hochwassers und Vermurungen gesperrten
Landessstraßen ist im Vergleich zum Vormittag weiter gestiegen - von 63
Landesstraßen auf 75 (mehr
dazu hier).
15:35: In Wien stehen die Copa Cagrana und die Sunken City unter
Wasser. Der Stand der Überschwemmung wird auf 40 Zentimeter geschätzt.
(c) APA/ Hochmuth
15:27: Die Pegel an der Donau in NÖ weisen steigende Tendenz auf.
Sie bewegen sich in Richtung Zehnjahres-Marke.
15:13: In St. Leonhard entspannt sich die Lage langsam. Der Pegel
der Melk geht zurückt. Auch wenn die Bilder noch nicht auf Entspannung
hinweisen:
(c) ÖSTERREICH/ Fally
15:05: Im Bezirk Amstetten wächst die Furcht, obwohl die
Wassermassen zurückgehen. Der Bürgermeister des Orts Ybbsitz warnt: "Eine
zweite Welle wäre tragisch."
14:59: Jetzt wurden Details der Rettung zwei Wasserwerk-Mitarbeiter
in Amstetten bekannt. Die beiden waren am Damm in Ybbs mit
Sicherungsarbeiten beschäftigt, als sie mitsamt einem Teil des Damms
weggespült wurden.
14:52: In Niederösterreich sind derzeit 3.300 Mann gegen die
Wassermassen im Einsatz. Zusätzlich wurden vom Militärkommando NÖ 200
Soldaten entsendet.
14:48: Auch in Steyr steigen die Pegel immer weiter. Dutzende Häsuer
stehen schon unter Wasser.
(c) ÖSTERREICH/ SChwarzl
14:43: Im Südburgenland gingen in kürzester Zeit verheerende
Niederschlagsmengen nieder: Seit Mitternacht fielen etwa in Deutsch
Kaltenbrunn (Bezirk Jennersdorf) 130 Millimeter Regen auf den bereits
feuchten Boden.
14:35: Die Lage im Burgenland spitzt sich zu: Im Landessüden beginnt
für die Feuerwehr ein Großeinsatz.
14:33: Die Hydrologen der Technischen Univesität Wien machen Mut:
Trotz der anhaltenden Regenfälle soll die aktuelle Hochwassersituation nicht
so arg ausfallen wie 2002.
14:22: Der kleine und der große Erlauf, wo das Messegelände
überflutet wurde, steigt weiter schnell an.
14:11: In Wieselburg im Mostviertel (Bezirk Scheibbs) ist das
Messegelände überflutet.
(c) APA
14:09: Die Lage in Steyr wird immer dramatischer. Teile der Altstadt
sind komplett geflutet. Die Pegel steigen weiter.
(c) APA
14:01: Der Wienfluss mutiert zum reißenden Fluss.
13:46: Die Sommerspiele Melk starten erst am 3. Juli. Die für heute
vorgesehene Premiere ist abgesagt.
(c) APA
13:45: Die Polizei in Graz rätselt: Von dem gestern in die Mur
gefallenen Auto fehlt jede Spur. Es wird in alle Richtungen ermittelt:
Suizid, Unfall - oder "dreiste Entsorgung".
13:29: Infrastrukturministerin Bures will den Hochwasserschutz an
der Donau ausbauen. Bis 2016 sollen 29 Projekte mit 420 Millionen Euro
unterstützt werden.
Foto: (c)
Reuters
13:25: Metereologen vergleichen bereits jetzt die Flut mit dem
Jahrhunderthochwasser von 2002.
13:20: Leichenfund in Steyr-Land: Bei der Toten handelt es sich um eine seit dem 9. Mai vermisste 45-Jährigen. Die Frau war bei einer Raftingtour verunglückt. Eine Suchaktion blieb damals ohne Erfolg. Jetzt hat die Flut die Grazerin an Land gespült. Lesen
Sie hier mehr dazu!
13:05: Derzeit sind 200 Soldaten österreichweit im
Hochwasser-Einsatz. 10.000 sind in Alarmbereitschaft.
12:51: Im Mostviertel sind die Wasserstände der Donauzubringer stark
angestiegen und haben zum Teil die Zehnjahres-Marke überschritten.
12:41: Mit schwerem Gerät wird Schlamm bei den Aufbauarbeiten zum
Donauinselfest weggeräumt. Ob der Event überhaupt stattfindet, entscheidet
sich morgen.
(c) APA
12:36: Zahlreiche Bahnstrecken sind unterbrochen: Betroffen sind die
Strecken zwischen Wieselburg/Erlauf und Pöchlarn, Pöchlarn und Kienberg
sowie zwischen St. Pölten und Mank. Hier
klicken: Weitere ÖBB-Strecken, die unterbrochen sind.
12:26: Das Zittern um den Start des Donauinselfestes hält an. Am
Donnerstag soll eine Entscheidung fallen. Eventuell wird der Start auf
Samstag verschoben.
(c) APA,
überfluteter Treppelweg beim Bootsverleih an der Donau
12:17: Niederösterreich: Bis Donnerstag wird mit heftigen
Regenfällen gerechnet. Das Zentrum der stärksten Niederschläge liegt im
Mostviertel sowie im Oberlauf von Enns, Ybbs, Erlauf und Traisen.
12:14: Dramatische Sekunden in Amstetten: Zwei Mitarbeiter des Wasserwerks werden praktisch in letzter Sekunde aus der Ybbs gerettet.
12:02: Das "Landtagsschiff", das den
NÖ-Landtagssitzungssaal in St. Pölten beherbergt, wird seinem Namen gerecht:
Die Pfeiler des Gebäudes sind von Fluten umspült.
(c) APA
11:57: Dramatische Sekunden in Amstetten: Zwei Mitarbeiter des
Wasserwerks werden praktisch in letzter Sekunde aus der Ybbs gerettet.
11:56: Obersteiermark: Für Enns, Salza und Mürz wird die rote
Hochwassermarke ausgerufen.
11:48: Wasserrohrbruch in Wien-Favoriten, die Oberlaaer Straße
zwischen Leopoldsdorfer Straße und Kästenbaumgasse ist unpassierbar.
11:46: Erste Straßensperren in Wien: Die Unterführung Kahlenberger
Dorf ist unpassierbar wie auch die Kuchelauer Hafenstraße in Wien-Döbling.
11:42: Die Lage in Ybbsitz (Bezirk Amstetten) spitzt sich zu: Der
Ort ist überflutet - und von der Außenwelt abgeschnitten.
(c) APA
11:37: Der Pegelstand der Traisen (NÖ) steht bei 2,61 Meter -
Tendenz steigend. Beim letzten großen Hochwasser in der Stadt waren es 3,30
Meter.
11:25: Bei Graz stürzte am Dienstag Nachmittag ein Geländewagen in
die Mur. Die Suche ist bislang ohne Erfolg geblieben. Ein Bootseinsatz ist
wegen der reißenden Strömung zu gefährlich.
11:23: In Steyr steigen die Pegel. Teile der Altstadt sind
überflutet.
(c) APA
11.15: Der Druck auf die Dämme im Bezirk St. Pölten wächst:
Zehntausende Sandsäcke sollen sie sichern.
11:12: In Klosterneuburg wird ein Pegelhöchststand der Donau von
7,10 Meter erwartet.
11:08: Dem Donauinselfest in Wien droht die Absage: Am Donnerstag
soll die Entscheidung fallen. Bereits jetzt musste die FM4-Bühne höher
verlegt werden.
10:53: In Oberösterreich sind etwa 150 Feuerwehren mit rund 2.500
Mann im Einsatz gegen die Fluten.
(c) APA
10:50: Die Kraftwerke Marchtrenk und Traun-Pucking der Energie AG
liefern wegen des Hochwassers vorerst keinen Strom mehr.
10:45: Murenabgang im Raum Traunkirchen, die Salzkammergut Straße
(B145) ist gesperrt.
10:41: Spitzenreiter der 48-stündigen Regensummen ist Lunz am See im
Bezirk Scheibbs, wo von Montag bis jetzt (jeweils 7.00 Uhr) 207 Liter
gemessen wurden. In der Tabelle: In diesen Orten regnete es bislang am
meisten.
Ort
Regensumme in Litern/Quadratmeter
Lunz
207
Oberndorf/Melk
179
Waidhofen/Ybbs
173
Micheldorf/OÖ
167
St. Pölten Landhaus
164
Lilienfeld/Tarschberg
153
Gmunden
149
Wachtberg bei Steyr
146
Bad Ischl
139
Kohlreithberg
138
10:38: Die 164 Liter pro Quadratmeter in St. Pölten und die 149
Liter pro Quadratmeter in Gmunden entsprechen einem Regenereignis, wie es
laut Metereologen nur alle 50 Jahre vorkommt.
10:37: Der Betrieb der Mariazeller Bahn ist eingestellt.
10:35: Der Alpenbahnhof ist überflutet. Dort steht das Wasser ein
Meter hoch.
10:22: Im Bezirk St. Pölten sind in den Ortschaften Wilhelmsburg,
Ochsenburg sowie entlang der Perschling in den Ortschaften Perschling und
Böheimkirchen zahlreiche Keller überflutet worden.
10:19: Das Bundesheer bereitet sich weiter auf einen möglichen
Katastrophen-Einsatz vor: Ein Hubschrauber erkundet das Gelände in
Niederösterreich. 10.000 Soldaten sind in Alarmbereitschaft.
10:13: Weitere Straßensperren in NÖ: Die B22 (Grestener Straße), die
B39 (Pielachtal-Straße) und die B122 (Voralpen-Straße) sind unpassierbar. In
der Wachau tritt die Donau über die Ufer.
10:07: In Krems wappnet man sich für das Äußerste: Die Feuerwehr
montiert Hochwasserschutz-Wände. Die Donau hat die Warngrenze überschritten.
(c) APA
09:44: Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll sagt rasche
Hochwasser-Hilfe für die Geschädigten zu.
(c) Niesner
09:42: 40 Mal musste die Feuerwehr in Salzburg ausrücken: Die
Einsätze betrafen vor allem überschwemmte Keller.
09:30: In Salzburg und am Wolfgangsee seit seit vorgestern 130 Liter
Regen pro Quadratmeter gefallen, bei der Rudolfshütte betrug die
Niederschlagsmenge sogar 135 Liter.
09:14: Derzeit beträgt der Pegelstand der Salzach in Salzburg 5,68
Meter, das ist nur knapp über der Meldegrenze (5,50 Meter). Für Mittag
erwartet man einen Stand von etwa 6,25 Metern.
09:09: In Weyer im Ennstal soll in den Fluten bei einem Kraftwerk eine Leiche gesichtet worden sein. Den Rettungskräften gelang es Berichten zufolge noch nicht, diese zu bergen. +++ Mehr hier in Kürze +++
08:55: In Vöcklabruck ist die Vöckla über die Ufer getreten. Der
Spazierweg ist überflutet.
(c)
oe24-Leserreporter Susi Steiner
08:47: In St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk) wurde der Ortskern
überflutet, auch das Feuerwehrhaus. Im Bezirk St. Pölten sind in den
Ortschaften Wilhelmsburg, Ochsenburg sowie entlang der Perschling in den
Ortschaften Perschling und Böheimkirchen zahlreiche Keller überflutet
worden.
08:41: Besonders im Voralpengebiet haben starke Niederschläge zu
Hochwasser an folgenden Flussläufen geführt: Ybbs, Enns, Melk, Erlauf,
Traisen und Perschling. In Ybbsitz (Bezirk Amstetten), das derzeit von der
Umwelt abgeschnitten ist, sind alle Strassen im Ortsgebiet bis zu einem
Meter überflutet.
(c)
oe24-Leserreporter Claudia und Oliver Babos
08:32: Die ZAMG schickt die Wetterprognose für heute aus: In den
meisten Regionen bleibt es meist stark bewölkt, und wiederholt kommt es zu
Regen und Regenschauern, die teilweise intensiv sein werden. Gewitter sind
stellenweise besonders ab Mittag anzutreffen.
08:18: Bei Graz stürzte am Montagabend ein Geländewagen in die Mur -
die Suche wurde am Abend ergebnislos abgebrochen. Unklar ist, ob Menschen in
dem Auto waren. Heute wird die Suchaktion fortgesetzt.
07:54: In Steyr zittern die Menschen. Hier fließen Enns und Steyr
zusammen. Gewaltige Wassermassen bedrohen die Stadt. Der Pegel steigt
kontinuierlich. Derzeit steht er bei 5,40 Meter.
07:30: In Kärnten bleibt die Katschberg Straße (B99) zwischen
Lieserbrücke und Gmünd nach einem Erdrutsch bis voraussichtlich Samstagabend
gesperrt. Ausweichen kann man über die Tauern Autobahn (A10). Lesen
Sie hier: welche Straßen noch gesperrt sind.
06:30: Die Erlauf (Bezirk Scheibbs) hat den Stand eines 30jährigen
Hochwassers erreicht.
03:00: In Niederösterreich wurden die Donau-und die Aggsteiner
Straße (B3, B33) zwischen Melk und Krems sowie die Pielachtal Straße (B39)
zwischen Frankenfels und Hofstetten gesperrt.
(c)
oe24-Leserreporter Claudia und Oliver Babos
In Ybbsitz ist neben einigen Landesstraßen die Grestener Straße (B22)
unpassierbar. Überschwemmungen gibt es auch auf der Puchenstubener Straße
(B28) zwischen Scheibbs und St. Anton
02:15: In Oberösterreich sind in Steyr der Enns- und der Ortskai
wegen Hochwasser gesperrt. Die Salzkammergut Straße (B145) steht zwischen
Traunkirchen und Altmünster unter Wasser.