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Tiroler Wut-Händler verbietet Burkas im Geschäft

Am Achensee

Tiroler Wut-Händler verbietet Burkas im Geschäft

Ein Aufkleber auf den Türen des Sportgeschäfts Wöll  im Tiroler Pertisau lässt die Wogen hochgehen. Neben dem Verbotsschild für Hunde, prangert nun auch ein Schild, dass Muslima das Tragen der Burka verbietet. „Ich kann ja da kein Gesicht erkennen. Wenn sich da jemand ein Rad ausleiht, dann brauch ich einen Führerschein als Beweis. Ich sehe da ja nichts. Wie soll das denn gehen?“, erklärt der Wut-Händler Hubert Wöll sein Verbot gegenüber Radio Ö24.

Den Vorwurf der Diskriminierung will er sich nicht gefallen lassen. „Ich will diese Diskriminierung vermeiden und immerhin tragen die Frauen das, weil ihre Männer sie unterdrücken“, so Wöll.  Er sei ein Menschenfreund und für die Gleichstellung von Mann und Frau. „Die Frauen können hereingehen, wenn sie den Burkaschleier abnehmen. Ich will das Gesicht der Frauen sehen“.

Verbot bleibt

Innerhalb der Ortschaft kommt das Verbot, laut Wöll gut an. Hunderte sollen ihm gratuliert haben. „Nur einer hatte was dagegen, aber okay“, meint Wöll im Interview. Auch mit Kopftüchern habe er kein Problem, nur die Burka ist ihm ein Dorn im Auge. Das Verbot zurückzuziehen, ist für Hubert Wöll keine Option. „Solange ich was zu sagen hab, bleibt das Schild“, sagt er klipp und klar.

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