Sonderthema:
Verbrühte Leonie (2): Anklage 
gegen Eltern

Haftstrafen drohen

Verbrühte Leonie (2): Anklage 
gegen Eltern

Es hat ein Jahr gedauert, doch jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Eltern der kleinen Leonie (2) erhoben. Wie berichtet, war das Kind zwei Wochen nach einer „Strafdusche“ durch den Vater im SMZ Ost an den Folgen seiner schweren Verbrühungen gestoben. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung.

Unstrittig ist, dass Leonies Vater das Mädchen zur „Beruhigung“ abgeduscht hat. Allerdings behauptet er, er habe das Kind kalt abbrausen wollen und dabei die Armaturen verwechselt.

Zu spät ins Spital gebracht
Laut Anklage wird beiden Eltern auch vorgeworfen, Leonie zu spät ins Spital gebracht zu haben. Die Eltern reagierten erst einen Tag nach der Dusche auf die Schmerzen ihrer Tochter.

Vernachlässigung
Die Staatsanwaltschaft geht vom Verdacht des Quälens oder Vernachlässigens einer unmündigen, jüngeren oder wehrlosen Person durch beide Elternteile aus. Dem Vater droht demnach eine Freiheitsstrafe zwischen einem und zehn Jahren, der Mutter bis zu drei Jahren. Im zu erwartenden Prozess wird auch die Frage der Behandlung des Kindes im Spital eine wesentliche Rolle spielen. Denn der Kleinen wurden etliche Medikamente verabreicht, die sich nachteilig ausgewirkt haben.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen