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Wegen Facebook in Luft gesprengt?

Gastarbeiter-Drama

Wegen Facebook in Luft gesprengt?

Genau diese drei Worte postete Milijana J. am 11. September auf Facebok unter ein Foto von ihr und ihrem aktuellen Lover. Das war wohl ihr Todesurteil. Nur zwei Monate davor hatte sich die Bosnierin, die in Wien mit Daribor G. (die Vater ihres vierjährigen Sohnes) gelebte hatte, von ihrem langjährigen gewalttätigen Ex getrennt.

Sohn (4) hatte Albtraum, dass Bluttat passieren wird

Wie berichtet, verließ Milijana mit ihrem Sohn Hals über Kopf Österreich, um sich wieder in ihrer Heimat niederzulassen und dort ein Café zu eröffnen. Als der von ihr verlassene Bauarbeiter jetzt auf Facebook sehen musste, dass seine Ex-Freundin einen neuen Lebenspartner und Stiefvater für seinen Sohn hatte, fuhr Daribor G. nach Prnjavor und lockte Milijana, die alle nur „Mila“ nannten, unter einem Vorwand auf die Straße. Dort umarmter er sie gegen ihren Willen und zündete eine Granate.

Die Frau starb auf der Stelle, der mutmaßliche Täter (für den die Unschuldsvermutung gilt) liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen im Spital.

Besonders traurig: Der Sohn Andrej hatte laut Verwandten nur wenigen Tage vor dem Anschlag geträumt, dass sein Vater sich und seine Mutter töten würde. Voller Tränen war er wegen dieses Albtraums, der zur Wirklichkeit wurde, aufgewacht. Jetzt kümmern sich die Schwester seiner Mama und die Großmutter um den armen Buben.

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