31. August 2011 21:30

Skrupellos 

Schlepper-Welle: 5 Banden erwischt

Schmuggler immer dreister: Sogar Baby in Auto eingepfercht.

Schlepper-Welle: 5 Banden erwischt
© NiesnerTZ/Österreich

Seit Tagen geht es Schlag auf Schlag. Täglich werden in Österreich illegale Einwanderer aufgegriffen. Allein am Mittwoch wurden zwei Schlepperbanden gefasst, diese Woche waren es schon fünf.

Die Mafiosi schleppen Migranten unter unfassbaren Zuständen ins Land, kassieren dafür bis zu 3.000 Euro pro Opfer. Beispiel: Nach einem Hinweis stoppte die Polizei gestern bei Nickelsdorf im Burgenland einen Fiat Ducato. Im stickigen Laderaum von 3,5 mal 1,8 Metern waren 18 Kurden aus der Türkei und aus dem Irak eingepfercht. Die Männer, Frauen und Kinder rangen nach vier Stunden Fahrt durch Ungarn (sie waren über Serbien in die EU gekommen) nach Luft, als Einziges hatten sie ein Plastiksackerl mit Wasser bei sich. Unter den Flüchtlingen ­befanden sich auch eine schwangere Frau und ein acht Monate altes Baby. Der Lenker wurde verhaftet.

Am selben Tag in Wien-Döbling. Ein Spaziergänger traut seinen Augen kaum, als er im Bereich des Kuchelauer Hafens 35 Flüchtlinge zerlumpt umherirren sieht – die meisten bloßfüßig. Als die Polizei kommt, verstecken sich die Afghanen, Inder und Pakistani in den Büschen. Die beiden Schlepper (16 und 32 Jahre alt) werden verhaftet.

Zufall
Erst am Montag war ein Hellas-Express mit 30 Flüchtlingen aus Afghanistan ins Netz gegangen. 22 Illegale waren in Hohlräumen unter einer hydraulischen Bodenplatte versteckt. Der Fahrer und die griechischen Mitreisenden (bezahlte Statisten) wurden verhaftet. Kurz darauf schnappten die Burgenländer in Parndorf 22 Somalier, die bei der Autobahn nach Mitfahrgelegenheiten suchten. Und vorige Woche wurden bei 35 Grad 70 Illegale in zwei Bussen entdeckt, die nach einem Unfall zufällig kontrolliert wurden.

Kritik an Ungarn
Innen­ministerin Johanna Mikl-Leitner rügt die Ungarn wegen der löchrigen Kontrollen an der Grenze zu Serbien. Gemeinsam mit der ­polnischen Ratspräsidentschaft will man jetzt aber Strategien entwerfen.


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8 Postings
Oracle meint am 02.09.2011 01:21:22 ANTWORTEN >
omen meint am 01.09.2011 20:29:47

Dann frag Dich doch mal, welche Korrupties da fett kassieren!
Bist ja wohl nicht Du, sind aber z.B. die Kiesgrubenbesitzer, die für Mio's aus einem illegalen Russen einen eingebürgerten Österreicher machen wollen. Vielleicht ist es aber auch das Glitzersteinchen, dass gemeinnützige Wohnungen gg. Gebühr verscherbelt. Denkst Du ausgerechnet die haben Hemmungen, eine illegale Putzfrau oder Gärtner zu beschäftigen?

Denk mal drüber nach, warum Österreich innerhalb der EU das schlechteste Kontrollsystem zur Bekämpfung von Schwarzarbeit hat - weil die genannten 20 Mrd. EURO bei legaler Beschäftigung ungefähr 40 - 50Mrd. kosten würden oder für jeden Dienstnehmer deutlich mehr als 1.000 EURO plus an Lohnkosten. Die 1000, die eigentlich Dir zustehen, steckt sich zur Hälfte der in die Tasche, der Pfuscher beschäftigt - der bestiehlt Dich.

Bedanke Du Dich bei den Korrupties dieser Nation, falls Dir Namen fehlen: Im Moment findest Du reichlich in der Tagespresse - hinter fast allen Namen steht (F) wenn sie kassiert haben und (Ö) wenn sie weggeschaut haben.

GsD gibt es noch freie Wahlen und jeder darf sich seinen eigenen Betrüger wählen.
omen meint am 01.09.2011 20:29:47 ANTWORTEN >
wenn man die illegalen SOFORT ins erstland zurückschickt können sie nicht als "sklaven " benutzt werden und keiner kassiert fett .
Oracle meint am 01.09.2011 17:00:56 ANTWORTEN >
Wovon leben die Illegalen denn?

Bei rund 20.000.000.000,00 EURO Umsatz pro Jahr durch Pfusch, 7.872 Anzeigen in 2010 eigentlich klar - Österreicher beschäftigen Illegale und verdienen Unsummen - geschätzte 10 Mrd. pro Jahr. Österreicher bescheissen jeden Österreicher um ca. 8.000 EURO pro Jahr.

Scheinheilig und verlogen: fett kassieren, sich selber betrügen und die Opfer der modernen Sklaverei verdammen und nach getaner Arbeit ins Ausland verkaufen.
wandern meint am 01.09.2011 07:36:48 ANTWORTEN >
wenn das Innenministerium richtig handeln würde,ein ordentliches Essen für diese Leute dann sofort zurück geführt an das nächste zuständige Land,was passiert jetzt,die kommen einmal nach Traiskirchen von ein paar Wochen werden Monate dann Jahre und wenn einer davon wirklich einmal abgeschoben werden sollte hast die diversen Gutmenschen und Grünen vor derTür die das zu verhindern suchen,in Endeffekt hast wieder ein paar mehr die Österreich ausplündern
helmut65 meint am 31.08.2011 23:13:00 ANTWORTEN >
Solange die Asylanten in Ö bleiben dürfen und nicht sofort in das Erstland, also Ungarn abgeschoben werden, wird sich nichts ändern.
Mexxes meint am 31.08.2011 23:12:49 ANTWORTEN >
So ist doch Serbien zuständig also zurück mit den Illegalen. Anscheinend nehmen die Behörden in Österreich die Drittstaatenklausel nicht ernst genug sonst wären nicht soviele Illegale hier.
Otto Nemec meint am 31.08.2011 18:20:56 ANTWORTEN >
Das geht jeden Tag so und noch viel mehr.
regel41 meint am 31.08.2011 16:03:38 ANTWORTEN >
Ich frage mich, was macht das Innenministerium dagegen, erfüllt das noch seine Aufgaben. Da kommen bei uns wenn's so weitergeht bald mehr ungebetene Gäste als in Italien an.
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