Sieben Schweine nach Marathon-Transport tot

Auf A4 gestoppt

Sieben Schweine nach Marathon-Transport tot

Der Schweinetransporter wurde auf der Ostautobahn bei Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) von der Polizei angehalten. Der Sattelzug war um vier Tonnen überladen und hatte auch die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Beim Abladen fanden die Amtstierärzte ein totes Tier, sechs weitere mussten notgeschlachtet werden, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Montag.

Das Fahrzeug wurde um 10.30 Uhr bei einer Routinekontrolle gestoppt. Darin befanden sich 210 Schweine, um zumindest 20 zu viel. Bei der genauen Kontrolle wurde festgestellt, dass kein Einstreu vorhanden war, die Trinkwasserversorgung ausgefallen war und die Tiere fünf Zentimeter hoch in ihren Exkrementen standen. Laut Polizei lagen die Schweine teilweise übereinander.

Der verständigte Amtstierarzt ordnete das sofortige Abladen der Tiere an. Sie mussten jedoch noch bis zu einem Schlachtbetrieb nach Fürstenfeld gebracht werden. Dort wurden sechs Schweine aufgrund von Verletzungen oder körperlicher Schwäche geschlachtet. Der Lenker und das deutsche Transportunternehmen wurden angezeigt. Der Transport war von Spanien aus gestartet.

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