Schlosspark-Mord

Schlosspark-Mord

Handy-SMS verriet den ­Todesschützen

Der mutmaßliche Todesschütze von Schloss Mageregg ist gefasst – ÖSTERREICH berichtete. Jetzt wurde auch bekannt, wie Erwin P. (50), der zu Allerseelen aus Eifersucht seinen Nebenbuhler Franz W. (53) mit drei Kopfschüssen getötet haben soll, den Fahndern nach nur 40-stündiger Flucht ins Netz gehen konnte. Experten der Polizei haben SMS-Signale vom Handy des Bautechnikers abgefangen und ihn so in einem kleinen Waldstück in St. Ulrich geortet.

Schütze bedrohte schon vorher seine Ex-Freundin
Außerdem hatte Einsatzleiter Gottlieb Türk vom LKA den Absperrring um den Verdächtigen schrittweise enger gezogen und Erwin P. in die Enge getrieben.
Völlig zermürbt gab der mutmaßliche Mörder, für den die Unschuldsvermutung gilt, schließlich auf. „Ich kann nicht mehr“, sagte er unter Tränen und ließ sich widerstandslos fest­nehmen. Erwin P. sitzt in Klagenfurt in U-Haft, die Einvernahmen laufen.

Das Motiv: Der Todesschütze hat die Trennung von seiner Lebensgefährtin nie verkraftet. Schon vor der schrecklichen Bluttat hatte er die Frau und deren Familie gestalkt und auch bedroht. Besonders schlimm wurde es, nachdem die 46-Jährige die neue Freundin des geschiedenen Familienvaters Franz W. wurde.

Beiden lauerte der Bautechniker an Allerseelen auf dem Parkplatz des Schlosses auf. Die 46-Jährige wurde Augenzeugin des Mordes.

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