Handymasten-Skandal
Spittaler Bürgermeister wird vernommen
Spittal/Drau, 20. Juni 2009 Im Fall des Handymasten-Verbots in Spittal/Drau beginnen die Mühlen der Justiz zu mahlen . Noch ist völlig unklar, wie lange die Ermittlungen gegen die Politiker dauern werden.
Nachdem Spittals SPÖ-Bürgermeister Gerhard Köfer im Nationalrat seiner
Auslieferung zugestimmt hat, beginnt nun für die Staatsanwaltschaft bzw.
Polizei die Arbeit. Wie bereits berichtet, sprach sich vor rund zwei Jahren
der gesamte Gemeinderat von Spittal samt Bürgermeister gegen die Erbauung
eines Handymastens aus.
Ermittlungsverfahren läuft
„Amtsmissbrauch“
lautet der Verdacht der Ermittler. „Das Ermittlungsverfahren gegen alle 31
Politiker läuft. Jetzt werden von der Kriminalpolizei die Einvernahmen
koordiniert. Wenn diese zu Ende sind, kommt der Akt wieder zur
Staatsanwaltschaft und es wird über den weiteren Verlauf entschieden“,
erklärte Staatsanwalt Franz Simmerstatter gegenüber ÖSTERREICH. Wie viel
Zeit bis dahin vergehen wird, ist allerdings unklar.
Köfer gelassen
Auf ein mögliches Verfahren reagierte Köfer
bereits am Mittwoch mit Gelassenheit. „Dann kauf ich eben allen unseren
Mandataren Zahnbürsten für die Haft“, erklärte er, nachdem seine Immunität
aufgehoben wurde.
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