Gasdrohung war nur ein Bluff Fritzls

Inzest-Fall

Gasdrohung war nur ein Bluff Fritzls

Josef F. hatte in seinem Verlies jedes auch noch so kleine Detail geplant um eine Flucht daraus unmöglich zu machen. Um seine gefangene Familie jedoch noch weiter einzuschüchtern, erfand er Lügen um diese weiter unter Druck zu setzen damit diese erst gar nicht auf die Idee einer Flucht käme. Groß war der Schock bei den Ermittlern als die 24 Jahre lang eingesperrte E. gegenüber der Polizei angab, dass ihr Vater ihr gegenüber mit Vergasung gedroht hatte. Sollte jemand versuchen, die Stahltür mit Gewald zu öffnen, würde Gas ins Verlies strömen und alle töten.

Drohung war nur Bluff
Wie der "Kurier" in seiner Freitagausgabe berichtet, handelte es sich dabei jedoch nur um einen Bluff des mutmaßlichen Peinigers um seine Opfer einzuschüchtern, in Wahrheit gab es keine derartige Konstruktion. Gegenüber der Zeitung teilte das Landeskriminalamt mit, dass bei der Hausdurchsuchung keine Gasleitung gefunden werden konnte, die in den Keller geführt hätte.

Unklarheit wegen Code
Keine Gewissheit herrscht jedoch noch in Bezug auf den Code der Stahltür. Josef F. hatte behauptet, dass sich diese automatisch geöffnet hätte, wenn ihm etwas zugestoßen wäre. In der kommenden Woche sollen nun Elektrospezialisten die Tür zum Verlies genauer unter die Lupe nehmen und überprüfen, ob der mutmaßliche Täter in diesen Punkt die Wahrheit gesagt hat, oder wieder gelogen hat.

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