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Ausgeforscht

© (c) APA/ Franz Neumayr

"Kinderbande" mit mehr als 215 Überfällen

Beamte der Kriminaldienstgruppe Leobersdorf (Bezirk Baden) haben eine vierköpfige "Kinderbande" ausgeforscht. Das Quartett im Alter von elf bis 13 Jahren steht im Verdacht, von Mitte Oktober bis Mitte Dezember vergangenen Jahres mehr als 200 Ladendiebstähle verübt zu haben. Die Schüler sind nach Angaben der Sicherheitsdirektion vom Freitag geständig.

Über 200 Diebstähle
Tatorte waren den Ermittlungen zufolge zumindest 18 verschiedene Einkaufs- und Lebensmittelgeschäfte in Leobersdorf und Bad Vöslau. Laut Polizei hatten die Burschen von 101 bis 328 Diebstählen gesprochen. Die tatsächliche Zahl dürfte sich "in jedem Fall im Bereich von etwa 215 Diebstählen bewegen". Der angerichtete Gesamtschaden soll "einige Tausend Euro" betragen.

Beute verhökert
Beim Diebsgut handelte es sich nach Polizeiangaben um Süßigkeiten ebenso wie um Farben, Lacke und Klebematerialien sowie um PC- und Playstation-Spiele. Letztere sollen die Verdächtigen mit Freunden eingetauscht oder auf einem Flohmarkt im Bezirk Baden zu "Dumping-Preisen" verkauft haben. Der "Kinderbande" wird auch zur Last gelegt, das Mauerwerk der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung im Bereich des Hochwasserkanals der Triesting mehrmals mit Farbsprays besprüht und mit Lacken beschmiert zu haben. Der dadurch entstandene Schaden wurde mit 1.500 bis 2.000 Euro beziffert. Laut Polizei werden die Sachverhalte der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt und der Bezirkshauptmannschaft Baden angezeigt.

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