Messeropfer verriet:

Rad-Profi verdächtig

Messeropfer verriet: "Der Franz war's"

Eins vorweg: Das Messeropfer Manuela M. (49) aus Eichgraben, das mit aufgeschlitzter Kehle auf der Intensivstation landete, ist außer Lebensgefahr. Die Polizei will die Fremdenführerin in den nächsten Tagen im Krankenhaus besuchen und zu der Bluttat befragen. Ihre Aussage ist zur Beweissicherung vor Gericht extrem wichtig, da der Verdächtige nicht geständig ist. Mehr noch: Er will zur Tatzeit nur im Ort gewesen sein, um einen Freund zu besuchen. Das war das Letzte, das er im Verhör von sich gab, dann verlangte er nur noch nach einem Anwalt – und Mayer verfiel in Schweigen.

Bumerang
Seine Strategie, alles abzustreiten, könnte sich allerdings als Bumerang erweisen. Auch wenn er das Tatmesser verschwinden ließ, dürfte er im Haus seiner Ex-Geliebten (DNA-)Spuren hinterlassen haben, die ihn belasten. Außerdem gibt es bereits eine ihn belastende Aussage des Opfers, das von Nachbarn in seinem Haus gefunden wurde. Bevor Manuela M. das Bewusstsein verlor, röchelte sie noch: „Der Franz war’s.“

Wie ÖSTERREICH berichtete, hatte die Niederösterreicherin vor zwei Jahren ein Gspusi mit dem Radtour-Organisator. Nach drei Monaten servierte sie den Gleichaltrigen und extrem Eifersüchtigen ab. Danach soll Franz Mayer seine Ex beharrlich verfolgt haben. Im Vorjahr vergewaltigte er seine Traumfrau und bekam neun Monate auf Bewährung. Diese Strafe wird er im Fall einer Verurteilung (Haftandrohung bis zu lebenslang) zusätzlich absitzen müssen.

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