Trauer um Landwirtin

Mord 2

© APA

Trauer um Landwirtin

Fassungslosigkeit herrscht nach der Bluttat Mittwoch früh in der 1.300-Seelen-Gemeinde Schiedlberg (Bez. Steyr-Land). Wie berichtet, steht Landwirt Erich St. in Verdacht, seine Gattin Hilde (51) auf dem gemeinsamen Hof mit dem Traktor überfahren und ihre Leiche in die Jauchegrube geworfen zu haben.

Psychisch labil
Bereits seit seiner Kindheit soll Erich St. laut Auskunft der Behörden mit psychischen Problemen kämpfen, werde deshalb seit Jahrzehnten in der Linzer Nervenklinik Wagner-Jauregg behandelt. „Alle haben Hilde von der Heirat abgeraten“, so ein Freund. Gebeutelt wurde die 51-Jährige ihr Leben lang: Dass der Gatte die Landwirtin mit einer Axt angegriffen hat, ist ein offenes Geheimnis. Ein Schuldenberg veranlasste die Familie zudem, die Landwirtschaft bis auf wenige Tiere zu verkaufen. „Er hat sich immer mehr abgeschottet, kam auch nicht mehr zu den Treffen der Feuerwehr.“ Hinter dem Mord vermutet man in Schiedl­berg ein Blackout. Denn ein Motiv ist nach wie vor unklar. Heute wird entschieden, was mit Erich St., der im Wagner-Jauregg in Verwahrung ist, passieren soll.(prd)

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