Beim Neutor bröckeln auch die Tore

Nicht mehr stabil

© TZ Österreich Lassnig

Beim Neutor bröckeln auch die Tore

Nachdem die Umbauarbeiten im Tunnel des Neutores so richtig in Schwung gekommen waren, kam ein großer Schreck in der Nacht auf Freitag: An den beiden historischen Tunnelportalen bröckelte plötzlich Gestein ab. Die zuständige Baustadträtin Claudia Schmidt (ÖVP) eilte gemeinsam mit Landeskonservator Ronald Gobiet zum Neutor. Die Untersuchung von Gobiet zeigte, dass Sofortmaßnahmen unvermeidlich sind.

Gefahr in Verzug
Schmidt erklärt gegenüber ÖSTERREICH: „Es war Gefahr in Verzug. Die beiden Portale werden jetzt mit Gerüsten und Netzen ausgerüstet, um die Sicherheit zu gewährleisten.“

An der Ostseite bei der Pferdeschwemme kommt ein Gerüst hin und bei der Westseite zum Stadtteil Riedenburg wird zusätzlich ein Netz gespannt.

Start 2010
Ein Sachverständiger wurde jetzt mit einem Gutachten beauftragt, um die genauen Schäden an den Tunneleingängen festzustellen. Dieses Schriftstück wird aber erst in drei Wochen fertig sein. „Da es dann schon mitten im Herbst sein wird und es frostig ist, werden die Sanierungsarbeiten an den Portalen voraussichtlich erst im Frühjahr 2010 starten“, denkt Schmidt und beruhigt aber: „Die aktuellen Bauarbeiten im Inneren des Tunnels laufen genau nach Plan und werden von den Problemen an den Portalen nicht beeinträchtigt.“

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