Berghotel Schmittenhöhe abgebrannt

Mio-Schaden

Berghotel Schmittenhöhe abgebrannt

Ein Schaden von mehreren Millionen Euro ist am Dienstag durch einen Großbrand im Berghotel Schmittenhöhe in Zell am See (Pinzgau) entstanden. Drei Arbeiter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Zell am See geflogen. Ein vierter Mann fuhr noch mit seinem eigenen Pkw nach Hause, von wo er ebenfalls mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung mit der Rettung in das Krankenhaus Mittersill gebracht wurde, so die Polizei.

Großalarm
Die Flammen brachen vermutlich bei Renovierungsarbeiten gegen 16.20 Uhr im Ober- und Dachgeschoß des Berghotels Schmittenhöhe aus. Das Feuer breitete sich in dem aus Holz errichteten Ober- und Dachgeschoß sehr rasch aus. Es wurde Großalarm für die Pinzgauer Feuerwehren ausgerufen: Die Löschmaßnahmen wurden von den Feuerwehren Zell am See, Saalfelden, Maishofen, Viehhofen, Bruck an der Glocknerstraße St. Georgen, Kaprun, Taxenbach, Piesendorf und Nidernsill mit insgesamt ca. 200 Mann und 36 Einsatzfahrzeugen durchgeführt. Die Löschmaßnahmen erwiesen sich als sehr schwierig, da sich das Hotel auf einer Seehöhe von ca. 2.000 Meter befindet und der Brand sich schnell auf zwei Geschoße ausgebreitet hatte.

Durch die ersten Löschmaßnahmen von dort anwesenden Arbeitern mit Feuerlöschern und Wasser erlitten drei vermutlich eine Rauchgasvergiftung. Das Rote Kreuz war mit neun Sanitätern und einem Notarzt mit drei Einsatzfahrzeugen beim Berghotel anwesend.

Renovierung stand kurz vor dem Abschluss
Mitte November hätte das Berghotel auf der Schmittenhöhe wieder eröffnet werden sollen. Die Renovierung stand kurz vor ihrem Abschluss. Der Schaden in Millionenhöhe dürfte laut Polizei durch eine Versicherung gedeckt sein.

Für die Schmittenhöhebahnen komme der Großbrand so kurz vor dem Start in die Wintersaison sehr ungelegen, sagte Vorstand Erich Egger gegenüber dem ORF-Landesstudio. "Für's erste einmal sind wir natürlich schon geschockt über den Brand am Berg. Aber ich kann feststellen, dass die Anlage der Schmittenhöhebahn Gott sei Dank vom Brand nicht betroffen ist und demzufolge auch der Saisonstart nicht gefährdet ist." Eine Hilfe sei allerdings die Beschneiungsanlage gewesen, die bereits in Betrieb ist, meinte Egger. "Wir haben ja darauf gewartet, dass es kalt wird und wir jederzeit schneien können. Wir haben die Pumpen eingeschaltet - und demzufolge haben wir heroben keinen Wassermangel."

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