30. November 2009 09:05
Der tödliche
Verkehrsunfall mit Fahrerflucht in Strobl (Flachgau) in der Nacht auf
Samstag dürfte geklärt sein: In den späten Abend- und Nachtstunden wurde von
Polizisten ein
36-Jähriger aus dem Flachgau als Zulassungsbesitzer des gesuchten
VW Passat ausgeforscht. Das Fahrzeug war in einer Scheune versteckt und
wurde dort von den ermittelnden Polizisten entdeckt. Der Zulassungsbesitzer
selbst leugnet, den Verkehrsunfall in der Nacht auf Samstag verursacht zu
haben. Ein 14-jähriger Bursch dürfte dabei auf der Stelle getötet worden
sein, und sein 13-jähriger (richtig, Anm.) Cousin erlitt lebensgefährliche
Verletzungen.
Widersprüche
Der Verdächtige verwickelte sich bei seiner
Einvernahme in Widersprüche. Er gab an, dass ihm sein Fahrzeug von einer
unbekannten Person entwendet und anschließend beschädigt wieder
zurückgestellt worden sei. Dass er selbst den Unfall verursacht habe,
bestritt der Mann zunächst.
Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Der beigezogene Sachverständige
identifizierte den sichergestellten Passat aufgrund der Spurenlage und
Beschädigungsmerkmale eindeutig als das Unfallfahrzeug. Die Einvernahme des
Fahrzeughalters, der wegen fallweiser Alkoholprobleme bekannt ist, wird am
Vormittag fortgesetzt, ebenso die Spurenauswertung und -analyse.
Zwei Buben niedergefahren
Der Unfallverursacher hatte in der
Nacht Samstag auf der St. Wolfganger Landesstraße mit seinem Pkw zwei Wiener
Jugendliche frontal gerammt, die am Straßenrand zu Fuß unterwegs waren. Ein
14-jähriger Bursch dürfte auf der Stelle getötet worden sein. Der auf der
Fahrbahn liegende Leichnam wurde auch noch von einem nachkommenden Pkw
überrollt, sein 13-jähriger Cousin wurde schwer verletzt in die
Intensivstation des Krankenhauses Bad Ischl gebracht. Er wurde auf Wunsch
der Eltern bereits nach Wien in ein Spital überstellt.