Türke und Steirer prügelten sich auf A9

Nach Unfall

Türke und Steirer prügelten sich auf A9

Zwei Unfalllenker sind am Sonntag auf der Pyhrnautobahn (A9) in der Steiermark in Streit geraten und aufeinander losgegangen. Die beiden waren zuvor im Zuge eines Überholmanövers mit ihren Pkw zusammengekracht.

Riskante Überholmanöver
Die Männer waren gegen 18.30 Uhr auf der A9 in Richtung Linz unterwegs, als der 23-jährige Pkw-Lenker aus Leoben den 42-jährigen Türken rechts überholte und anschließend ausbremste. Beide fuhren weiter, doch nach rund fünf Kilometern Fahrt wollte der Steirer den Kontrahenten abermals, diesmal regulär am linken Fahrsteifen, überholen. In diesem Moment aber wich der in Belgien lebende Türke einem anderen Auto, das von einer Raststättenausfahrt kam, aus und lenkte ebenfalls auf den linken Fahrstreifen, wodurch es zu einer seitlichen Kollision kam.

Biss in den Finger
Während der 42-Jährige, der Frau und Kinder im Auto hatte, sein Fahrzeug am Beschleunigungsstreifen zum Stillstand brachte, kam der Steirer nach einem Crash gegen die Mittelleitschiene auf einer Wiese zu stehen. Gleich nachdem der Türke nach seiner Familie gesehen hatte, stürmte er auf den Leobener zu und attackierte ihn. Dieser biss dem Angreifer in den Finger. Daraufhin schlug der Familienvater mit einem beim Unfall abgebrochenen Außenspiegel auf den Kopf des Steirers. Erst die Frau des Türken und Zeugen konnten die beiden trennen.

Während der Steirer mit Verletzungen ins Spital gebracht werden musste, konnte sein Kontrahent die Fahrt fortsetzen.

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