3.000 Radler beim Dreiländer-Giro

Nauders

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3.000 Radler beim Dreiländer-Giro

Gestern verwandelte sich die 1500-Seelen-Gemeinde Nauders am Reschenpass im Dreiländereck Österreich-Schweiz-Italien in ein wahres Radfahrer-Mekka: 3.000 begeisterte Sportler hatten sich angemeldet, um bei der 16. Auflage des Dreiländergiro teilzunehmen. Der Radmarathon der Extraklasse war damit total ausgebucht - auf den Schweizer Straßen werden nämlich nicht mehr Fahrer zugelassen.

Zwei Streckenvarianten standen beim sportlichen Bike-Spektakel zur Auswahl. Extrem-Radler entschieden sich für die äußerst anspruchsvolle Strecke A: Die Fahrer der dieser Strecke mussten 168 Kilometer und insgesamt 3.300 Höhenmeter zurücklegen. Um das Stilfser Loch auf 2.797 Metern Höhe erreichen zu können, war vor allem Kondition und ein ungebrochener Wille wichtig. Die schnellsten Fahrer erreichten das Ziel gegen 15:30 Uhr - neun Stunden nach dem Start um 6.30 Uhr.

Sieben Stunden
Ebenfalls um 6.30 Uhr starteten die Biker der Strecke B. Auch ohne Anstieg zum Stilfser Joch forderte die Strecke „Münstertal“ wadenstarke 134 Kilometer und insgesamt 2.020 Höhenmeter. Sieben Stunden nach dem Start fuhren die ersten Teilnehmer wieder in Nauders ein. Durch den Start und die Zieleinfahrt in Nauders kamen auch die zahlreichen Zuschauer ganz auf ihre Rechnung. Sowohl die Radsportler, als auch die Fans hatten im Festzelt genügend Möglichkeiten, das Event der Sonderklasse gebührend zu feiern.

Strenge Bedingungen
Abseits der sportlichen Herausforderung hatten sich die Teilnehmer an eine Reihe von strengen Teilnahmebedingungen zu halten. So sah das Reglement vor, dass „Proteste innerhalb von 20 Minuten nach Zieleinfahrt der betreffenden Person gegen eine Gebühr von 100 Euro bei der Rennleitung einzubringen sind“ - schriftlich natürlich. Bei solchen Regelwerken kann angenommen werden, dass sich die Anzahl der Beschwerden in Grenzen hielt.

Weitere Informationen vom Dreiländergiro 2009 sind unter www.dreilaendergiro.com abrufbar. Aktuelle Fotos gibt es unter www.firstfotofactory.net

Autorin: Eveline Vinzens, TZ ÖSTERREICH

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