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Kolporteur rettet Tiroler vor Erfrierungstod

Ohnmächtig

Kolporteur rettet Tiroler vor Erfrierungstod

Der Kolporteur fand den schwer betrunkenen, verletzten und stark unterkühlten Innsbrucker auf dem Boden liegend und verständigte die Rettung. Der Tiroler war laut Polizeiangaben nach einem Streit bei Verwandten mit einem Fahrrad weggefahren und gestürzt.

Nach Streit in die Kälte geflüchtet
Der 49-Jährige war bei Verwandten in Grafenstein (Bezirk Klagenfurt) zu Besuch, wo er einige Tage hätte verbringen sollen. Am Heiligen Abend wurde kräftig dem Alkohol zugesprochen und danach kam es zum Streit, woraufhin der Tiroler gegen 2.00 Uhr des Hauses verwiesen wurde. Er fuhr dann mit einem Fahrrad in Richtung Klagenfurt, kam nach einigen Kilometern aber zu Sturz. Dabei erlitt er eine Platzwunde am Hinterkopf und Schürfwunden an den Händen.

Der Mann ist danach noch einige hundert Meter zu Fuß weitergegangen, bevor er zusammenbrach. Kurz vor 5.00 Uhr wurde er von einem 67-jährigen Zeitungsausträger aus Pubersdorf (Bezirk Klagenfurt-Land) in stark unterkühltem und kaum ansprechbarem Zustand aufgefunden. "Ohne die Hilfeleistung des Pensionisten hätte der Mann bei den herrschenden Minustemperaturen bis zu minus fünf Grad die Nacht kaum überleben können ", hieß es seitens der Polizei.

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