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Nach DJ-Party totgestochen

Vorarlberger starb

Nach DJ-Party totgestochen

Tirol. Im Internet und auf Plakaten wird die Veranstaltung „Project X“ als „geilste Party Westösterreichs“ bzw. als „Mutter aller Eskalationen“ gefeiert – dass dabei beziehungsweise danach jemand sterben könnte, war damit aber sicher nicht gemeint.

Faktum ist, dass sich bei der DJ-Party im Event Dome (Glenthof) beim Sportzentrum in Ims, zwei Gruppen von jungen Männern zusehends in die Haare gerieten: Auf der einen Seite waren da drei junge Einheimische aus Vorarlberg aus dem Bezirk Dornbirn – zwei von ihnen 17, einer 20. Auf der anderen Seite vier Burschen (16, 18, 19, 21) mit türkischem bzw. albanischem Migrationshintergrund. Als die letzten Hits in der Früh in der Halle ausklangen, traf man sich – leider – auf dem Parkplatz wieder.

Austro-Türke stach zu – ganze Familie bei Polizei

Dort ergab dann ein Wort das andere, worauf es schließlich auch zu Tätlichkeiten zwischen den rivalisierenden Gruppen kam. Und es dauerte auch nicht lange, da war ein Messer im Spiel – mit dem zuerst gedroht, dann herumgefuchtelt und am Ende zugestochen wurde. Dabei wurde ein 17-Jähriger aus dem Ländle derart schwer verletzt, dass er zwar noch notärztlich versorgt werden konnte, aber noch am Tatort verstarb. Seinem gleichaltrigen Freund wurde der Unterarm gebrochen.

Danach liefen die Angreifer Richtung Innenstadt davon, wurden aber kurz darauf im Rahmen einer Sofortfahndung festgenommen. Der mutmaßliche Messerstecher zeigte sich im Verhör überhaupt nicht einsichtig bzw. geständig und will nur über seinen Anwalt „sprechen“. Für Tumulte auf dem Polizeiposten sorgte indes seine Familie, die inklusive fernster Verwandter fast ausnahmslos zugegen war.

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