Polizei jagte Bande durch das Wipptal

Verfolgungsjagd

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Polizei jagte Bande durch das Wipptal

Seit Montagabend herrschte im ganzen Wipptal Alarmstufe Rot. Nach einer routinemäßigen Polizeikontrolle auf der A 13 (Brenner Autobahn) ergriffen zwei Verdächtige die Flucht. Sie lieferten sich eine nervenaufreibende Jagd mit der Polizei. Erst Dienstagvormittag konnte ein Team von 70 Polizisten und Cobra-Beamten die Männer schnappen.

Am Montag wollte eine Polizeistreife gegen 22.45 Uhr bei einer Kontrolle in Schönberg einen Wagen stoppen. Doch anstelle anzuhalten, stieg der Fahrer aufs Gas und raste Richtung Innsbruck. Nach einem Kilometer ließen die beiden Insassen den Wagen stehen und nutzten die Dunkelheit der Nacht zur weiteren Flucht.

„Gegen 3.30 Uhr wurde im Öamtc-Zentrum am Zenzenhof ein Einbruch gemeldet“, informiert Johannes Strobl, Bezirkspolizeikommandant von Innsbruck-Land. Sofort rasten die Polizisten zum Einsatzort. Dort angekommen, fanden die Einsatzkräfte einen zur Flucht vorbereiteten Wagen vor, doch von den Tätern war keine Spur.

Zwei Stunden später versuchten die Täter erneut, mit einem gestohlenen Pkw die Hauptmautstelle Schönberg zu passieren. Auch dieses Mal ließen sie den Wagen wieder stehen und ergriffen zu Fuß die Flucht.

Spektakulärer Absturz
Erst gegen 9 Uhr früh hatte die wilde Verfolgungsjagd ein Ende. „Wir konnten das Gebiet einkreisen und zwei Männer osteuropäischer Herkunft schnappen“, gibt sich Strobl erleichtert.

Doch der Showdown dürfte dramatisch abgelaufen sein. Ein Tatverdächtiger soll auf seiner Flucht von einer Autobahnbrücke gesprungen sein und wurde dabei schwer verletzt.

Trotz der Festnahmen steht das Wipptal noch immer im Ausnahmezustand. Augenzeugen sprechen von einem dritten Täter.

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